WILHELMSHAVEN Da war mehr drin: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum sind am Sonntag bei Olympia Wilhelmshaven trotz langer Überlegenheit nicht über ein 1:1 (0:0) hinausgekommen.

VfL-Trainer Jürgen Hahn war nach Spielschluss bedient: „Das ist eine gefühlte Niederlage.“ Kein Wunder: Als Roy Rother in der 66. Minute nach einem Eckball per Abstauber zur Stelle war, schien der VfL sämtliche Karten in der Hand zu haben. Zu groß war bis dahin die Stenumer Überlegenheit, was fehlte, war allein die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Dominik Entelmann (2.) und Stephan Schüttel (30.) ließen frei stehend vor dem Gäste-Gehäuse beste Chancen ungenutzt. Kurz nach der Pause wurde ein Schuss von Schüttel erst auf der Torlinie geblockt (50.).

Doch dann brachte der VfL Olympia wieder ins Spiel. Erst markierte Ali Chakroun nach einem Stenumer Ballverlust den Ausgleich (68.), kurz darauf handelte sich Daniel von Seggern wegen Meckerns die gelb-rote Karte ein (71.). „Ob das berechtigt war, lasse ich mal dahingestellt“, nahm Hahn seinen Schützling in Schutz.

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Sei es drum, der VfL hatte binnen weniger Minuten die Kontrolle über die Partie verloren und schwächte sich weiter. Der eingewechselte Sascha Huntemann sah nach einer Notbremse die rote Karte (81.). Die nun hektische Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Olympia war in doppelter Überzahl drauf und dran, den Siegtreffer zu erzielen, ließ dem VfL jedoch auch Platz für Konter. Aber sowohl Dominik Entelmann als auch Alexander Klar vergaben ein mögliches 2:1.

Immerhin – nach dem Remis bleibt der VfL auch im dritten Spiel nacheinander ungeschlagen und hält den Konkurrenten aus Wilhelmshaven auf Distanz. „Unser Minimal haben wir erreicht“, sagte Jürgen Hahn.

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