Ganderkesee Das traditionelle Pfingstturnier des Reitervereins Ganderkesee steht vor der Tür: Von diesem Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Juni, geht es für Reiter und Pferde auf der Vereinsanlage, Donnermoor 44 in Ganderkesee, um die begehrten Schleifen.

Insgesamt liegen derzeit 1625 Nennungen vor. „Das sind ein bisschen weniger als letztes Jahr“, sagt die Vorsitzende Evi Buckenberger. Nachnennungen sind online noch bis Donnerstag möglich.

Los geht’s an diesem Freitag bereits um 9 Uhr mit der Eignungsprüfung der Klasse A für Reitpferde. „Diese Prüfung findet in diesem Jahr auf dem Hauptplatz statt“, weißt Buckenberger. „Da ist mehr Platz für die jungen Pferde.“ Und auch anschließend liegt der Fokus am ersten Turniertag auf den jungen Tieren.

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Umgekehrt beginnt der Samstag: Ab 9 Uhr sind dann die Nachwuchsreiter in einem Springwettbewerb mit erlaubter Zeit gefragt. „Die höchste Prüfung ist das M*-Springen – das ist am spektakulärsten“, sagt die Vorsitzende des Reitvereins. Und sie hat noch eine Neuerung: Am Samstag von 14 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 15 Uhr bietet der Verein ein kostenloses Ponyreiten an. „Wir möchten allen Kinder einmal die Möglichkeit geben, auf einem Pferd zu sitzen.“

Schleifen für denguten Zweck

Der RV Höven ist vor kurzem bei seinem Turnier mit gutem Beispiel vorangegangen: Für jede zurückgegebene Schleife wollte der Verein 50 Cent an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke spenden. Mit den Erlösen aus der Kaffebox, der Zugabe des Vorsitzenden und der Spende eines Preisgeldes kam so am Ende eine aufgerundete Summe von 500 Euro zusammen.

Diese Idee übernimmt jetzt auch der RV Ganderkesee bei seinem Pfingstturnier, das von diesem Freitag bis Sonntag dauert. „Viele Reiter aus unserem Verein sind in Höven geritten und fanden die Idee gut“, freut sich auch Evi Buckenberger, Vorsitzende des RV Ganderkesee, über die Aktion.

Für jede zurückgegebene Schleife spendet nun also auch der Reiterverein Ganderkesee 50 Cent – und zwar an den Ambulanten Hospizkreis Ganderkesee. Die gewonnenen Schleifen können am Eingang abgegeben werden, teilt der RV auf seiner Facebook-Seite mit. Zudem wird eine Spendenbox aufgestellt, damit auch die Zuschauer die Möglichkeit zum Spenden haben.

„Wir sind ganz zuversichtlich, dass die Aktion gut angenommen wird“, meint Buckenberger. „Es ist schön, wenn man etwas für die Gemeinde tun kann.“

Neben der Reiterparty, die traditionell am Samstagabend stattfindet, gibt es noch zwei weitere Highlights: ein Showspringen, das als Team durchgeführt wird. In der Mitte des Platzes steht ein Radlader, an dem eine Stange angebracht wird. Einer aus dem Team hängt – kostümiert – an der Stange, der andere darf so lange Springreiten, wie er sich halten kann. „Es sind noch am Turniertag Nachnennungen möglich“, informiert Buckenberger. Und auch das Fluchlichtspringen um einen Sonderpreis, das gegen 22 Uhr beginnt, sei „spektakulär“. Buckenberger: „Das Wetter soll gut werden – es wird bestimmt ein toller Abend.“

Am Sonntag starten dann erneut die jüngeren Reiter. Um 15.45 Uhr, quasi zur Primetime, findet dann der Führzügelwettbewerb statt – direkt vor den „ganz Großen“, erzählt die Vorsitzende. „Das haben wir extra gemacht, weil dann auch Oma und Opa da sind und sie vor großem Publikum reiten können.“ Im Anschluss folgt dann um 16.30 Uhr die Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde. Und parrallel findet dann die höchste Dressurprüfung in der Klasse M statt.

Neben Sandra Auffarth, die aller Voraussicht nach aber in Holland bei einem Vielseitigkeitsturnier startet, haben auch Torsten Tönjes und Gerd Sosath genannt. Und auch viele Nachwuchsreiter aus Ganderkesee sind am Start. Buckenberger: „Wir sind sehr zufrieden mit den Startern.“

Ellen Kranz Reporterin / Reportage-Redaktion
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