So ist das manchmal mit einem Ehrenamt. Kaum hatte Henning Coldewey am Sonnabendabend bei den Schützen in Hoyerswege das Amt des Wettermachers von Friedhelm Mahlstedt übernommen, da wurden am Sonntag oben am Himmel die Schleusen geöffnet. „Das war ja wohl gar nichts“, frotzelte Vorsitzender Rainer Jüchter angesichts der „Anfangs-Leistung“ des neuen Wettermachers. Die Proklamation am Sonntagabend verlegte Jüchter angesichts der dunklen Wolken lieber in den Saal des Hofes Hoyerswege. Dort rief er als neuen „König der Könige“ Thomas Nordbruch aus, Königin der Könige wurde Christa Thiemann. Der Vogelkönig bleibt im Amt – hier wiederholte Friedhelm Mahlstedt seinen Vorjahreserfolg. „Das hat’s noch nicht gegeben“, kommentierte Vereinschef Jüchter. Den Pokal für die beste Gesamtleistung bei den Herren erhielt Gerrit Bakenhus, den bei den Damen Heike Braue.

Die Proklamation war zugleich ein würdiger Rahmen, um die Sieger am Medaillenstand zu ehren. Bei den Herren gewann Hauke Braue vor Klaus Stellmann und Gerrit Bakenhus, bei den Damen Heike Braue vor Janett Vosteen und Sandra Stoffers. Auch die Jugendlichen bewiesen am Medaillenstand Treffsicherheit. Hier siegte Carina Vosteen vor Sebastian Pund und Marcel Pschenischni.

Unterm Strich zufrieden war am Sonnabend Kurt Redepenning, dessen Unternehmen „Euro-Trödelmärkte“ wieder einen Flohmarkt auf dem Festplatz an der Raiffeisenstraße organisiert hatte. Bei sonnigem Wetter hatten 36 Verkäufer ihre Stände aufgebaut, deutlich mehr als bei den ersten Märkten im Jahr 2012. Zum Vergleich: 2011 hätten bei den monatlich stattfindenden Veranstaltungen im Schnitt 50 Verkäufer teilgenommen. Redepenning sagte, dass er für die Trödelmärkte im Winterhalbjahr eine „mindestens 500 Quadratmeter große Halle“ suche. Der Saal des Schützenhofes, in den er im Winter 2011/12 eingeladen hatte, sei nicht wie gewünscht angenommen worden.

Farbenfrohe Gipsarme waren am Sonnabend in der Orthopädieklinik Stenum zu bewundern. Sie waren das Werk von Marco Eskes, Dine Weiß und Petra Cichowski, die an diesem „Tag der offenen Tür“ der Klinik die Aufgabe übernommen hatten, interessierten Besuchern einen formschönen Verband anzulegen. Dabei konnte der Farbton gewählt werden. Insgesamt sei der Tag der offenen Tür mit etwa 300 Gästen deutlich schwächer besucht worden als die (größer angelegte) Veranstaltung im vorigen Jahr, berichtete Daniela Wolff, die in Stenum für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Allerdings habe sie den Eindruck gehabt, dass die Gäste diesmal insgesamt interessierter waren. Der Tag biete ja auch Möglichkeiten, in ganz entspannter Atmosphäre mit Ärzten zu sprechen. Die Fachvorträge zu den Themen Knie, Hüfte und Wirbelsäule seien ausgebucht gewesen. Mit dem Tag der offenen Tür habe das insolvente Haus zugleich Flagge zeigen wollen. Daniela Wolff: „Viele denken, es sei geschlossen. Wir wollten zeigen: Es geht weiter.“

Das Fußball-Fieber grassierte auch noch nach der Europameisterschaft in der Gemeinde Ganderkesee: Neun Mädchen aus Grundschulen der Gemeinde waren losgezogen, um in Großenkneten den Titel das Landkreismeisters der Oldenburger Grundschulen zu holen. Nachdem die Mannschaft die Vorrunde mit zwei Siegen und einer Niederlage überstanden hatte, wurde sie von Schülerinnen aus Achternmeer gestoppt. Immerhin: Beim Spiel um den dritten Platz konnten sich die Viertklässlerinnen Lina Köhler, Saskia Düßmann, Johanna Struthoff, Kim Gloth, Leonie Schüler, Celine Helmer, Janne Hafermann, Gesa Bödning und Evelyn Cengiz gegen eine Auswahl aus Harpstedt mit einem 1:0 durchsetzen. Betreut und trainiert wurden die Fußballerinnen von Margrit von Reeken, Lehrerin an der Grundschule Lange Straße, und Detlef Einemann. Er trainiert Jugendliche im Fußball beim TSV Ganderkesee.

Prima Klima – so lautete das Motto der Projekte, denen sich die Grundschule Habbrügge in der vergangenen Woche gewidmet hat. Auch das Abschlussfest stand unter diesem Titel. „Sehr gut besucht“ sei das Fest gewesen, meldet die kommissarische Schulleiterin Birgit Humberg. Die Eltern nutzten die Gelegenheit, um die Ergebnisse der Projekttage in Augenschein zu nehmen. Unter anderem hatten die Schüler Papier geschöpft, ein Miniklärwerk gebaut und ein Lüftungsmodell entworfen.

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