Wilhelmshaven /Wildeshausen Das Viertelfinale im Fußball-Bezirkspokal wird ohne den VfL Wildeshausen stattfinden. Der Landesligist verabschiedete sich am Mittwochabend durch eine unglückliche 0:1 (0:1)-Niederlage beim SV Wilhelmshaven aus dem Wettbewerb.

„Das Ergebnis ist sehr ärgerlich. Die Jungs haben eine ordentliche Leistung gezeigt, dieses Spiel haben wir in der Offensive verloren“, meinte VfL-Trainer Marcel Bragula in Anspielung auf die vielen 100-prozentigen Tormöglichkeiten, die seine Mannschaft im Jadestadion ausließ. „Wir hatten Chancen für zwei Spiele“, so Wildeshausens Coach.

Nachdem sich Pascal Hesselmann beim Aufwärmen verletzt hatte, musste Bragula seine sowieso schon neu formierte Viererkette noch einmal kurzfristig umdisponieren. Dennoch gelang das Vorhaben, in der Defensive sicher zu stehen, gut – bis auf einen Patzer, der letztendlich auch zum späten und entscheidenden Gegentreffer führte. In der 85. Minute ließ Wilhelmshavens Torjäger Robert Plichta die VfL-Abwehr ziemlich alt aussehen. Als auch noch der herauseilende Torhüter Lauren Riedel, der ansonsten einen ziemlich beschäftigungslosen Abend verbrachte, über den Ball trat, brauchte Plichta nur einzuschieben.

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Zu diesem Zeitpunkt, das gaben auch die Wilhelmshavener in der Nachbetrachtung zu, hätten allerdings die Gäste schon längst in Führung liegen müssen. In der überlegen geführten ersten Halbzeit gelang jedoch weder Lukas Schneider (Freistoß/4. Minute) noch Sascha Abraham (14./42.) ein Treffer, wobei der Tabellenzweite der Bezirksliga mit Jonas Besuden auch einen hervorragenden Rückhalt zwischen den Pfosten hatte.

In der zweiten Hälfte eines intensiven Pokalfights fand der VfL zunächst nicht so gut zurück ins Spiel, ohne dass die Gastgeber jedoch daraus Kapital schlugen. Das Spiel hätte sicher einen anderen Verlauf genommen, wenn Wildeshausen in der 50. Minute mit seiner besten Chance getroffen hätte. Doch nach einem Solo von Maximilian Seidel stand der Keeper erneut im Weg, den Abpraller schoss Jan Lehmkuhl drüber. Weitere Möglichkeiten von Seidel (55.), Kevin Kari (76.) und Abraham (83.) parierte der Schlussmann ebenfalls, ehe Plichta für die Entscheidung sorgte.

Aufstellung VfL: Riedel – Schneider, Meier (86. Wallner), Heinrich, Kevin Kari, Dittmar, Jan Lehmkuhl, Feldhus, Seidel, Andreas Kari (60. Apostel), Abraham.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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