BRETTORF Fast hätte sich der Werder-Fanclub 27801 als Gastgeber mit seiner zweiten Mannschaft zum zehnten Hallenfußballturnier des WFC am Freitag in der Sporthalle am Bareler Weg in Brettorf ein krönendes Geschenk gemacht: Im Finale standen sich die Teams La Schickeria und der WFC 27801 II gegenüber. Doch die Pfingstclub-Mannschaft aus der Kreisstadt hatte an diesem Tag die besseren Spieler. Die Wildeshauser Gildemitglieder schlugen die Werder-Fans sicher mit 3:1.

Dennoch war der Jubel auch bei den Werder-Kickern groß, deren organisierte Fangemeinde mittlerweile auf über 1100 Mitglieder angeschwollen ist, so Präsident Ingo Kläner. Er nahm auch die Siegerehrung der besten Teams vor der großen Werder-Fahne im TVB-Vereinsheim im Haus der Vereine in Brettorf vor. Die Mannschaft des TV Brettorf, der Pokalverteidiger, schlug im Spiel um Platz drei das Team Hajos Zentrale mit 3:2-Toren.

Die Teams lieferten sich in den 20 Vorrundenspielen spannende Partien. Für Turniersieger La Schickeria galt es hier das schwierigste Spiel gegen den TVB zu bestreiten. In einer Zitterpartie gewannen die Gilde-Kicker mit 1:0 gegen die Brettorfer. Das TVB-Team versenkte zwei sichere Chancen nicht im gegnerischen Tor und ließ so dem späteren Turniersieger den Vorrang.

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La Schickeria kennt das Turnier in Brettorf bereits bestens. Henrik Decker, Thomas Schlüter und Sascha Görke gründeten mit Gleichgesinnten beim Eintritt in die Gilde sogleich auch die Gildeclub-Fußballmannschaft. 2009 waren die Wildeshauser Dritter im WFC-Turnier geworden. Diesmal schafften sie den Turniersieg und schalteten damit auch Vorjahressieger TVB aus.

Den Gewinn von 50 Euro spenden die Mannschaftsmitglieder übrigens für Simon Kolhoff, der in einem Kinderdorf in der Nähe von Lima in Peru für ein Jahr arbeitet. „Die Kinder spielen dort gerne Fußball. Nur richtige Bälle haben sie keine. Deshalb wollen wir unseren Gewinn diesmal für die peruanischen Jugendlichen und Kinder spenden“, hieß es vom Teamsprecher nach dem umjubelten Empfang des dicken Potts in Form eines Wanderpokals.

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