Hude Auch wenn ein Trainer sich nie über eine Niederlage freut, kann er zumindest mit ihr leben, wenn sein Team Einsatzbereitschaft und Willen gezeigt hat. Thorsten Stürenburg war daher trotz der klaren 20:28 (8:13)-Heimpleite seiner Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gegen den TV Oyten nicht enttäuscht. Schließlich hatten seine Spielerinnen alles gegeben – und dennoch verloren.

„Unter den gegebenen Umständen haben wir uns noch gut aus der Affäre gezogen. Alle haben ordentlich gekämpft“, sagte Stürenburg nach der vierten Saisonniederlage. Der Aufsteiger bleibt damit Tabellenletzter. Viel schwerer als die enttäuschenden Zahlen wiegt allerdings die personelle Situation der Mannschaft, die sich möglicherweise am Sonntag noch weiter verschärft hat. Kristin Schulze erwischte es am Knie, nach 24 Minuten war sie zum Zuschauen verdammt.

Kurz vor dem Ende zog sich dann auch noch Katharina Stuffel eine Fußverletzung zu, außerdem meldete Saskia Petersen Probleme an der Hüfte. Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die noch junge Drittligasaison der HSG. „Wir haben nun glücklicherweise zwei Wochen Pause. Ich hoffe, dass sich die Lage bis dahin ein wenig entschärft hat“, ergänzte Stürenburg.

Gegen Oyten hatte er ohnehin nur eine Rumpftruppe aufs Parkett schicken können. Neben den Langzeitverletzten Mareike Zetzmann und Sonja Cordes fehlten zudem Janna Müller und Jessica Galle, die sich derzeit im Urlaub befinden.

Da Katharina Stuffel aufgrund eines Zweitspielrechts zunächst für den TV Neerstedt in der Landesliga im Einsatz war, kamen Anja Wessels aus der zweiten Mannschaft und die reaktivierte Miriam Skormachowitsch unverhofft zu einem Drittliga-Einsatz.

In den Anfangsminuten war es sogar der krasse Außenseiter, der vor 100 Zuschauern in der Halle am Huder Bach das Kommando übernahm. Kristin Schulze und Saskia Petersen legten ein schnelles 2:0 vor. Im Tor war Katharina Woltjen von Beginn an auf dem Posten, hielt in der ersten Viertelstunde zwei Siebenmeter und parierte auch einige Bälle aus dem Feld in starker Manier.

Auch mit 7:6 (23.) hatte Hude/Falkenburg noch die Nase vorn, ehe die „Vampires“ aus Oyten das Tempo verschärften und zur Pause ein 13:8 herausholten.

Den Fünf-Tore-Rückstand hielt die HSG über weite Strecken und brach zumindest nicht ein. Erst in den letzten vier Minuten wurde aus einem 20:24 ein 20:28. Beste Huderin war neben Schlussfrau Woltjen die einsatzfreudige Svenja Stapoisky mit sieben Treffern. Sie verwandelte auch fünf Siebenmeter und blieb von der Linie ohne Fehlwurf. Weiter geht es für Hude/Falkenburg am 1. November zu Hause gegen den Tabellenneunten TSG Wismar.

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