Harpstedt Einen erfolgreichen Start in die neue Saison haben die Sportler der Triathlonsparte des Harpstedter TB gefeiert. Beim 25. Hamelner Triathlon gab es sogar einen ersten Platz.

Bei den Kids starteten die achtjährige Paula Drews und die Ertel-Brüder, Matti (elf Jahre) und Mika (neun Jahre). Paula, die Tochter von Spartenleiter Matthias Drews, machte ein spektakuläres Rennen in der Klasse Schüler C. Nachdem sie als Dritte aus dem Wasser kam, schaffte sie es mit ihrem Kinderfahrrad ihre Mitkonkurrenten, die mit Rennrädern unterwegs waren, zu überholen. Bei dem anschließenden Lauf sicherte sie sich den ersten Platz.

Matti Ertel schaffte einen sechsten Platz, sein Bruder Mika einen zwölften.

Im Ertel-Duell lagen beide damit vor den Erwachsenen. Dörte Ertel holte in der Altersklasse TW 40 einen 13. Platz über die Sprintdistanz (500 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad, 5 Kilometer laufen). Ihre Zeit: 1:27 Stunden. Christian Ertel wurde in der Altersklasse TM 40 28. mit 1:15 Stunden.

Schnellster HTBler war Trainer und Spartenleiter Matthias Drews in 1:05 Stunden (Platz 12, TM 45). Detlef Meinert belegte in derselben Klasse in 1:12 Stunden den 36. Platz. Andreas Franke (TM 50) holte in 1:19 Stunden einen 33. Platz. Arne Dunker (TM 40) wurde 34. mit 1:20 Stunden.

Bei den Frauen hatte Nicole von Döllen nicht nur Grund zur Freude über ihren zwölften Platz (TW 35) in 1:25 Stunden. Sie gewann auch den Hauptpreis bei der großen Tombola – ein nagelneues Top-Rennrad.

Bereits ein Wochenende zuvor hatte HTB-Neumitglied Jasper Rittner bei der zweiten Auflage der Challenge Rimini in Italien die Saison eröffnet – und zwar über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 92 km Rad fahren und 21 km Laufen (Halbmarathon). Gleich zum Saisonstart eine große Herausforderung, zumal er erst vor acht Monaten eine komplizierte Schulter-OP hatte.

1000 Startplätze waren vergeben. Die Nummer eins allerdings blieb frei. Warum Vorjahressieger und Ex-Hawaii-Champion Chris McCormack nicht antrat blieb unklar. Aber: Allein 58 Profis oder Elite-Starter hatten sich angemeldet.

Die 1,9 km lange Schwimmstrecke hatte es den Athleten bei ablandigem Wind nicht leicht gemacht. Rittner brauchte für die 1,9 km 53 Minuten – die Top-Athleten schafften das in der Hälfte.

Beim Radfahren wollte Rittner das Feld von hinten angehen. Das war der Plan eines eigentlich guten Radfahrers. Aber, die anderen waren auch sehr schnell. Und bei stürmischem Gegenwind und Steigungen von bis zu 21 Prozent wurde er auch an Land hart gefordert. Die meisten Anstiege waren zwar nur eineinstellig, trotzdem lag am Ende die Zahl der Höhenmeter über 1000 bei 92 km Gesamtlänge.

Rittner konnte dennoch etliche Plätze gutmachen. 20 km vor dem Ziel passierte in einer Abfahrt aber ein Missgeschick: Er übersah eine Bodenwelle, donnerte durch und die Befestigungsstraube am Sattel verabschiedete sich. Der Sattel hing nur noch locker zu einer Seite – Reparatur unmöglich. Nach 3:50 Stunden konnte Rittner erst auf die Laufstrecke zum Halbmarathon gehen, welchen er nach 2:21 Stunden beendet. Am Ende reichte es (als drittbester Deutscher) in der Altersklasse Ü 50 noch zum 78. Platz.

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