Oyten /Hude Den sportlichen Auftakt in das neue Kalenderjahr hatte sich die HSG Hude/Falkenburg gewiss ganz anders vorgestellt. Aufgrund diverser personeller Ausfälle mussten die Oberliga-Handballerinnen bei der Auswärtspartie gegen den TV Oyten II mit einer 32:38 (18:18)-Niederlage Vorlieb nehmen.

Das Spiel gegen den Tabellensiebten am Samstag kam für das Team von Trainer Lars Osterloh absolut ungelegen, weil kurzfristig auch noch Maike Deeben krankheitsbedingt passen musste. „Das war buchstäblich das letzte Aufgebot. Wir sind mit drei Ersatzspielerinnen aus der Zweiten nach Oyten gefahren und haben das Beste aus der Situation gemacht – mehr war mit diesem Kader nicht drin“, sagte Osterloh. Unter anderem standen mit der beruflich verhinderten Ashley Butler sowie der am Knie verletzten Lena Faske wichtige Kräfte nicht zur Verfügung.

Der erste Durchgang war noch ausgeglichen. Zwar lag Oyten weitgehend in Führung. Die HSG schaffte aber nach dem 13:16 (24.) und 16:18 (30.) direkt vor der Pause mit einem Doppelschlag von Kim Sanders zum 18:18 den Ausgleich. Ein Treffer von Tina Schnaars zum 28:23 für Oyten stellte eine Viertelstunde vor Schluss die Weichen zugunsten der Gastgeberinnen. „Ich glaube, dass wir schon mit einer weiteren Stammspielerin gewonnen hätten. Wäre Maike Deeben beispielsweise an Bord gewesen, hätten wir im Rückraum ganz anders agieren können“, vermutete Osterloh. Notgedrungen ließ er mit zwei Kreisläuferinnen spielen. Beste HSG-Werferin war Lisa-Marie Hillmer mit elf Toren.

„Das einzig Positive war das Comeback von Fenja Schwark“, freute sich Osterloh über den ersten Einsatz der Torhüterin nach ihrem Kreuzbandriss. Sie wurde in Oyten für die formschwache Katharina Woltjen eingewechselt.

Durch die jahresübergreifend dritte Schlappe in Folge rutschte die HSG Hude/Falkenburg mit 12:14 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz ab. Am 26. Januar geht es für das Team in eigener Halle mit dem Kreisderby gegen den TV Neerstedt weiter.

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