LANDKREIS In der Handball-Regionsoberliga der Frauen brauchten die Spielerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen nicht anzutreten. Damit kamen sie kampflos zu den Punkten, die noch zur Meisterschaft fehlten.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – DSC Oldenburg II (kampflos für die HSG). Ausgerechnet das letzte Meisterschaftsheimspiel des Holste-Teams konnte nicht ausgetragen werden, weil der Tabellenvorletzte am Freitagabend gegen 22.30 Uhr den Spielverzicht bekannt gab da nur sechs Spielerinnen hätten auflaufen können. So endete der vorletzte Spieltag der Regionsoberliga für die Einheimischen nach Meinung der Verantwortlichen doch „unsportlich“. Die Begegnung wird nun für die HSG gewertet.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn II – TV Neerstedt II 20:27 (7:11). Für das Team von Coach Edmund Runge scheint es doch noch gereicht zu haben, denn mit drei Siegen im Schlussspurt hat es wohl doch noch den Kopf aus der Abstiegsschlinge gezogen. Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando (3:1/7.) vorne. Die Deckung stand sicher und immer wieder wurde nach SG-Fehlern im Angriff sofort das Tempo angezogen und so eine Reihe leichter Tore erzielt. Nur einmal konnten die Gastgeberinnen zum 4:4 ausgleichen, doch schon im Gegenzug legte Neerstedt wieder vor und baute die Führung bis zur Pause aus. Nach dem Wechsel wurde das Spiel in der Offensive immer sicherer. Nun gab es nach sehenswerten Kombinationen sichere Tore, und der Vorsprung konnte kontinuierlich ausgebaut werden. Über 22:15 (52.) kam es zum Endstand.

TVN-Tore: Klostermann 2, Kröger 5, A. Lüschen 4, M. Osterloh 2, Pannach 3/2, Panschar 7, Scholz 1, Thurow 3.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – HSG Delmenhorst 14:20 (10:8). Dem Spiel der Gastgeber war das Fehlen der A-Jugendlichen anzumerken. So gab es in der ersten Hälfte einen offenen Schlagabtausch. Erst kurz vor der Pause nutzten die Einheimischen Nachlässigkeiten in der Delmenhorster Deckung zur Führung. Im zweiten Durchgang wurden die Gäste stärker und gingen beim 12:11 erstmals in Führung. Noch einmal gelang Birte Kienelt der Ausgleich. Doch dann riss der Faden bei den Gastgeberinnen endgültig.

Grp/BTB-Tore: Brakmann 1, Hische 1, Kammler 1, Meyer 5/4, Sudbrink 3/3.

TSG Hatten/Sandkrug – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 20:17 (11:7). Großen Respekt hatte TSG-Coach Felix Schimpf vor dem Rückspiel, denn das Hinspiel war klar verloren worden. Dann überraschte ihn sein Team. Der kleine Kader spielte mit einer guten kämpferischen Einstellung selbstbewusst und zielstrebig auf. Besonders Anne Jung zeigte auf der Mittelposition eine starke Partie, war sicher in den Anspielen und treffsicher im Abschluss. Der Gegner kam so zunächst nicht ins Spiel (5:0). Auch in der Folgezeit hatte die TSG den Gegner bis zum 11:7 im Griff. Den Beginn des zweiten Abschnitts verschliefen die Gastgeberinnen. Die Abwehr zeigte große Lücken und auch im Angriff lief nicht viel zusammen. So witterten die Gäste Morgenluft. Als Tanja Schulenberg dann das 12:12 (43.) erzielte, schien das Spiel zu kippen. Rechtzeitig nahm Schimpf eine Auszeit und brachte sein Team damit wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit der jetzt überragenden Torfrau

Katharina Marks kam die TSG besser ins Spiel, während den Gästen die Kräfte schwanden. Die TSG nutzte dies, um für die Entscheidung zu sorgen.

TSG-Tore: Lena Dicke 2, Jung 3/2, Menkens 2, Frauke Rehling 6/6, Ruge 3, Sarah Schwepe 3, Wolken 1. HSG-Tore: Bertram 1, Dörgeloh, Hermann 2, Hoppe 3, Kämena 1, Kossen 1, Papen 6/5, Schulenberg 3.

HSG Hude/Falkenburg II – HSG Wiefelstede/NTB 25:16 (10:7). Zu einem ungefährdeten Erfolg kam das Team von Coach Hans-Dieter Körner, obwohl es in einigen Phasen zu leichtfertig mit seinen Chancen umging und dadurch den Gegner ins Spiel zurückholte. Dabei startete der Zweite gut (4:0/5.). In der Folge nutzten die Gäste kleine Fehler der Körner-Sieben aus, gestalteten das Spiel ausgeglichener, ohne aber den Abstand entscheidend zu verkürzen. Nach dem Wechsel fehlte dann zunächst der richtige Kick, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. So wurden die Gäste stärker (11:10/35.). Bis zum 17:15 (49.) blieb die Partie spannend. In der Schlussphase kam die Abwehr wieder zur alten Sicherheit zurück. Das war die Wende zum Sieg.

HSG-Tore: Hische-Parwanow 5, Menkens 2, Möhlmann 3, Osterloh 1, Schmidt, Tönjes 2, Wessel 5, Wolff 7.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.