LANDKREIS In der Handball-Regionsoberliga der Frauen konnten Harpdtedt/Wildeshausen sowie Hude/Falkenburg II triumphieren, während die TSG nur ein Remis erziehlte.

HSG Wiefelstede/NTB – TSG Hatten/Sandkrug 18:18 (9:8). Gegen die spielstarken Gastgeberinnen war TSG-Trainer Felix Schimpf froh, einen Punkt ergattert zu haben. In der ersten Hälfte hatte die TSG in der Deckung Probleme, denn sie bekam die starke Kreisläuferin der HSG nicht unter Kontrolle. So wurde im Zusammenspiel mit dem Rückraum ein 8:4 herausgespielt. Erst langsam wurde das Spiel der Gäste sicherer. Anne Jung verstärkte im Angriff den Druck, so dass bis zur Pause der Anschluss geschafft war. Nach dem Wechsel wurde es richtig spannend, denn keine Mannschaft konnte sich um mehr als einen Treffer absetzen. Dabei vergaben die TSG-Frauen den möglichen Sieg, als sie den letzten Angriff viel zu früh abschlossen, den Ball verloren und dann noch mal Gefahr liefen, die Partie zu verlieren.

TSG: Bruns 2, Folkens 1, Janßen 4/2, Jung 6, Menkens 3, Ruge 2.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn II – HSG Hude/Falkenburg II 13:21 (8:11). Ein sicherer Erfolg des neuen Tabellführers, denn die Gegner boten nur in Abschnitt eins ernsthafte Gegenwehr. Dazu scheiterten die Gastgeberinnen wiederholt mit klarsten Chancen an der gut aufgelegten HSG-Torfrau Ann-Cathrin Meyer. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten sich die Gäste Mitte der ersten Hälfte etwas ab. Nach dem Wechsel kam der HSG-Express richtig auf Touren. Aus einer schnellen und beweglichen Abwehr starteten sie immer wieder schnelle Gegenstöße. Über 14:9 und 20:12 kamen sie zum Sieg.

H/F-Tore: Hische-Parwanow 2, Menkens 2, Möhlmann 6, Steenken 1, Tönjes 3, Wessel 3, Wolff 4.

HSG DelmenhorstHSG Harpstedt/Wildeshausen 24:30 (10:16). Nun hat es auch die HSG Delmenhorst erwischt, denn insgesamt waren die Gäste einfach besserer. Dabei sah es im zweiten Abschnitt noch ganz anders aus, denn nach einem deutlichen 1:6-Rückstand kämpfte sich die Gallmann-Sieben Tor um Tor heran (7:9/18.). Doch in der Folgezeit machten schwache Torwartleistungen die Aufholjagd zunichte, denn mit einfachem Spiel kam der Gegner zu leichten Toren und baute seinen Vorsprung nach einem Konter von Miriam Wachsmann, der erfolgreichsten Werferin der Gäste, auf 13:8 (27.) aus.

Nach dem Wechsel bliesen die Gastgeberinnen zur Aufholjagd. Obwohl Kerstin Janßen sich nun häufiger einer kurzen Deckung erfreute, gelangen ihr im Zusammenspiel mit Nele Schröder weitere sehenswerte Treffer. Da auch die Deckung besser stand, hieß es nach 48 Minuten nur noch 20:21. Doch genau zu diesem Zeitpunkt schienen die Nerven einiger Spielerinnen zu flattern, denn in der Folge wurde gute Chancen leichtfertig vergeben. Das war das Signal für die Gäste, das Heft wieder fest in die Hand zu nehmen. Mit der Routinie von Mareike Bode, Birgit Zobel-Elders und Anke Witte wurde die Holste-Sieben zum richtigen Zeitpunkt wieder hellwach. Die Deckung stand nun wieder sicher und sie brauchte nur noch auf die Fehler der Gallmann-Truppe zu warten. So gingen den Delmenhorsterinnen mehrfach durch fehlerhafte Abspiele die Bälle verloren. Jetzt war Miriam Wachsmann nicht mehr zu halten. Mit fünf Kontern avancierte sie zur Matchwinnerin der Gäste in diesem guten Spitzenspiel.

H/W-Tore: Bode 2, Johannes 1, Lasrich 2, Martens-Sparkuhl 2, Timmermann 4, Wachsmann 10, Witte 2/1, Zobel-Elders 7.

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