NEERSTEDT Einen Pflichtsieg hatte der Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt, Dirk Frank, im Vorfeld der Partie gegen Aufsteiger TvdH Oldenburg gefordert. Der gelang mit dem 32:30 (17:10). Zufrieden war Franke dennoch nicht, denn vor allem die zweite Hälfte führte ihm vor Augen, dass nicht alle Spieler des TVN diese Aufgabe mit dem Ernst angegangen waren, wie er sich dies gewünscht hätte.

45 Minuten (28:20) lang beherrschten die Gastgeber das harmlose Team aus Oldenburg. Schnell hatten Schützmann, Carsten-Frerichs, Schröder-Brockshus, Haake, Timmermann und Malte Kasper in der Anfangsphase deutlich gemacht (5:0/6.), wer hier die Musik macht. Die 6:0-Abwehr des TVN ließ gegen die offensivschwachen Gäste kaum etwas zu. Was dennoch aufs TVN-Tor kam, war meist sichere Beute von Torhüter Maik Haverkamp, der zwischen der 13. und 16. Minute mit fünf Paraden in Folge verhinderte, dass die Gäste näher als nur auf 5:8 an den TVN herankamen. Danach spielten die Gastgeber routiniert ihren Part herunter und gingen mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause.

„Was machen?“, fragte sich Franke jetzt. Sollte er diese Formation nur geringfügig ändern und auf einen klaren Sieg ausgehen, oder sollte er den Rekonvaleszenten und den Spielern, die sonst nicht so oft zum Einsatz kommen, eine Chance geben? Erst hielt Franke noch an seiner alten Marschroute fest bzw. veränderte die Formation nur geringfügig, was die 28:20-Führung zur Folge hatte. Dann entschloss er sich, der zweiten Garnitur eine Chance zu geben. Julian Dohle machte im Tor seine Sache sehr gut. Auf dem Feld aber ließ die neue Besetzung mit Ausnahme von Chilala und Marcel Kasper Einsatz, Engagement und Spielwitz vermissen, die nötig gewesen wären, um den Gegner weiter auf Distanz zu halten. Schulenberg, der auf der halblinken Seite für Schützmann gekommen war, war ein Ausfall. Blass blieben daneben jetzt auch Chabo auf Linksaußen und Timmermann auf der anderen Seite, der nicht an die Leistung aus dem ersten Abschnitt anknüpfen konnte. Auch Grotelüschen am Kreis blieb vieles schuldig.

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Und da in der Abwehrmitte des TVN alles andere stimmte nur die Zusammenarbeit und die Absprache nicht, nutze TvdH-Kreisläufer Ronny Unger seine Freiheiten, um zusammen mit Jürgens und Pieper sein Team Tor um Tor an den TVN heranzuführen. Von 31:16 (56.) schmolz der Vorsprung des TVN auf 31:30 (59.). Hätte nicht Dohle erneut gut gehalten und Franke nicht Schützmann wieder für Schulenberg gebracht, hätte dieses Spiel auch noch anders ausgehen können.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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