Neerstedt Viele neue Gesichter – und eine veränderte Heimspielzeit: Bereits an diesem Freitag, 6. September, startet der TV Neerstedt um 20.15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV II in die neue Saison der Handball-Verbandsliga.

Für das Team vom neuen Trainer Andreas Müller, der das Amt im Sommer von Björn Wolken übernommen hat, wird es direkt keine leichte Aufgabe, denn die Jadestädter haben sich auf einigen Positionen verstärkt und wollen sich besser präsentieren als bei den beiden Niederlagen gegen die Gastgeber in der vergangenen Saison.

Doch nicht nur deshalb sieht Müller die Favoritenrolle nicht unbedingt bei seiner Mannschaft, zumal es in Neerstedt ebenfalls einen Umbruch gegeben hat. Viele Leistungsträger haben den TVN verlassen und wurden durch Akteure mit vergleichsweise weniger Erfahrung in höheren Spielklassen ersetzt. Einzige Ausnahme bildet hier Linksaußen Marcel Behlmer, der in der vergangenen Spielzeit 180 Treffer für den Verbandsligarivalen TV Langen erzielte. Dagegen haben Niko Ahrens, Marco Uffenbrink und Marc Schiefelbein zuletzt allesamt in der Landesliga oder Landesklasse gespielt. Außerdem rückten Christoph Steenken und Rückraumspieler Niklas Löding aus der zweiten Mannschaft auf. Die geringsten Probleme dürfte derweil die Torhüterposition bereiten, wo mit dem 28-jährigen Lukas Oltmanns vom TvdH Oldenburg ein guter Ersatz für Niklas Planck gefunden wurde. „Unser Team muss noch weiter zusammenwachsen, um gegen jeden Gegner auch konkurrenzfähig zu sein“, beschreibt Müller den aktuellen Leistungsstand.

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Im Auftaktspiel trifft Neerstedt auf eine robuste und kampfstarke Mannschaft, die mit seinem Goalgetter Jonas Koch schon für Überraschungen gut sein kann. Auch gegen die bissige Deckung der Wilhelmshavener muss sich der Neerstedter Coach einiges einfallen lassen, zumal der eigene Rückraum noch nicht so gut bestückt ist. Hier fehlen dem TVN verletzungsbedingt neben Eike Kolpack auch Schiefelbein und Löding.

Müller wird dementsprechend versuchen, über Tempo die Durchschlagskraft zu erhöhen. Nachdem die herbe Pokalniederlage vom vergangenen Wochenende aufgearbeitet wurde, sei in der Mannschaft eine positive Stimmung zu bemerken. „Besonders die Körpersprache muss eine bessere sein als im Pokalspiel, und auch die Intensität im Spiel muss deutlich höher sein“, fordert Müller seine Mannschaft zu voller Konzentration auf.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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