Neerstedt Etwas leichtfertig haben die Handballer des TV Neerstedt ihren dritten Sieg im dritten Verbandsligaspiel aus der Hand gegeben. In eigener Halle mussten sich die Neerstedter am Samstagabend im Duell zweier Oberliga-Absteiger dem ATSV Habenhausen II mit 19:20 (10:8) geschlagen geben. Die große Chance auf ein Remis vergab Andrej Kunz, als er nach Ablauf der Spielzeit mit einem Siebenmeterwurf scheiterte.

Es war bis zum Schlusspfiff eine intensive und verbissen geführte Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Dabei lief es für die Hausherren zunächst nach Wunsch, denn der schnelle 0:2-Rückstand wurde durch Marcel Reuter und Philipp Hollmann ausgeglichen, ehe Neerstedt in der Folge das Kommando übernahm. Nach einem Treffer von Kunz lag der TVN mit 8:4 (23. Minute) in Führung, ließ dann aber einige Chancen selbst in Überzahl liegen.

Auch im zweiten Abschnitt war es ein offener Schlagabtausch. Allerdings verpassten es die Hausherren sowohl beim 15:11 (40.) als auch 18:15 (50.) sich entscheidend abzusetzen. Die Schlussphase hatte es dann in sich, denn zwei Minuten vor dem Ende ahndeten die Unparteiischen beim Stand von 18:18 ein Foul eines Gäste-Abwehrspielers, der den Konter laufenden Neerstedter am eigenen Kreis mit einem Bodycheck am Wurf hinderte, nicht. Im Gegenzug gab es dann nach einem Foul von Florian Honschopp eine Hinausstellung und den fälligen Siebenmeter. TVN-Keeper Kevin Pecht hielt den Wurf von Marco Wilhelms bravourös, doch gegen den Nachwurf war er machtlos. Nach einem weiteren Strafwurf für Habenhausen schien die Begegnung beim 18:20 entschieden, doch gab das Team von TVN-Coach Björn Wolken nicht auf. Erik Hübner erzielte in der letzten Spielminute den Anschlusstreffer. Die offene Deckung brachte Habenhausen anschließend in Bedrängnis, drei Sekunden vor dem Ende entschieden die Schiedsrichter auf Angreiferfoul, so dass Neerstedt noch einmal in Ballbesitz gekommen wäre. Doch warf der Gäste-Spieler den Ball Richtung eigenes Tor. Aufgrund dieses Regelverstoßes gab es sowohl die Rote Karte gegen ATSV-Spieler Roberto Cagliani sowie Strafwurf für Neerstedt. Doch zeigte der zuvor sichere Siebenmeterschütze Andrej Kunz in dieser letzten Aktion Nerven und setzte den letzten Wurf neben den Habenhauser Kasten.

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„An erster Stelle sind wir selbst schuld, wir haben zu viele Fehler gemacht“, sagte TVN-Trainer Wolken. „Uns ging die Leichtigkeit im Spiel verloren. In der Schlussphase waren wir dann aus der Spur, und Habenhausen hat diese Fehler zum Sieg genutzt.“

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