+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 4 Minuten.

Automobilindustrie in Emden
VW schließt ab: 70000 Autos weniger in 2021 produziert

Neerstedt Was in der Hinrunde mit einem schnellen Sprint begann, ist inzwischen zu einem langsamen Trab geworden. Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt kommen seit dem Heimsieg gegen Achim/Baden am 10. Februar nicht mehr von der Stelle. Nachdem zuletzt drei Spiele in Serie verloren gingen, stoppte das Team um Björn Wolken zwar diesen unguten Lauf. Allerdings hatten sich der Trainer und seine Mannschaft gegen den Vorletzten TSV Bremervörde weit mehr gewünscht als ein dürftiges 24:24 (10:8), welches keinem der beiden Kontrahenten weiterhelfen kann.

Freud und Leid waren nach dem Schlusspfiff trotzdem klar verteilt. Die Bremervörder jubelten über den Punktgewinn, der wenige Minuten vor dem Ende nicht mehr für möglich gehalten worden war, Neerstedts Auswahl schlich dagegen mit hängenden Köpfen vom Spielfeld und trauerte zumindest der Zwei-Tore-Führung zwei Minuten vor Schluss hinterher, viel eher aber noch der verpassten Gelegenheit, die Partie gegen den Abstiegskandidaten von Beginn an mit dem nötigen Willen angegangen zu haben. Mit 18:22 Punkten weisen die Neerstedter erstmals eine deutlich negative Bilanz auf.

Besonders enttäuscht dürfte Wolken gewesen sein, dass seine Mannschaft nach einem guten Start, in dem sie die Vorgaben des TVN-Trainers umgesetzt hatte, nicht nachlegte – sondern nachließ. So war die schön herausgespielte 5:1-Führung (10. Minute) nach einem längeren Durchhänger bis zur 26. Minute wieder passé (9:8), bevor Andrej Kunz per Siebenmeter den Halbzeitstand herstellte.

Das 13:10 (37.) nach der Pause glich Bremervördes Adnan Salkic zum 13:13 (39.) aus. Paul Schröder, Malte Kasper und Marcel Reuter stellten den Drei-Tore-Abstand danach wieder her – auch weil Salkic einen Siebenmeter liegenließ. Beim 20:20 (53.) wurden die Karten erneut neu gemischt. Als Schröder zwei Minuten vor dem Ende das 24:22 erzielte, steuerte Neerstedt schon auf der Siegerstraße. Nach einer Auszeit spielten aber nur noch die Gäste, Salkic machte das 23:24 (59.). Felix Weber verpasste vom Siebenmeterpunkt den Ausgleich, besser machte es Salkic drei Sekunden vor dem Ende. Sein Siebenmeter zum 24:24 saß im Tor – und in den Köpfen der Neerstedter.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.