Landkreis Mit einem überzeugenden Sieg sind die Handballerinnen des TV Neerstedt in die neue Landesligasaison gestartet.

TV Neerstedt - Wilhelmshavener HV 32:23 (18:12). Von Beginn an bestimmten die Gastgeberinnen diese Begegnung, obwohl sie nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Nach dem 2:0 durch Manuela Garms gab es noch einige Abstimmungsprobleme in der Defensive, so dass die Jadestädterinnen bis zum 9:7 (14.) auf Tuchfühlung blieben. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde die Deckung sicherer, aber auch nach dem 14:9 von Kirsten Kurok fehlte die Sicherheit im Spiel. Der Gegner kam mit druckvollem Spiel und sicherem Abschluss noch einmal auf 14:12 (26.) heran. In der verbleibenden Zeit drehte Neerstedt auf.

Mit den ersten beiden Treffern nach der Pause versuchte Wilhelmshaven wieder heranzukommen. Im Neerstedter Angriff lief es jedoch schnell wieder rund, und als Kirsten Kurok dann kurze Zeit später auf 21:15 erhöhte, wechselte Coach Maik Haverkamp in der Folgezeit munter durch.

Seine Spielerinnen bauten den Vorsprung kontinuierlich über 28:20 bis drei Minuten vor dem Ende deutlich auf 31:22 aus. Am Ende blieb es dann bei neun Toren Vorsprung für die Neerstedterinnen, die damit zunächst den zweiten Tabellenplatz belegen. Haverkamp lobte seine Mannschaft: „Wir sind gut in die neue Saison gestartet, besonders das schnelle Umschalten aus der Defensive war heute einer der Garanten für unseren klaren Erfolg.“

HSG Osnabrück - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 29:25 (16:12). „Wir haben uns den Auftakt etwas anders vorgestellt, doch haben wir die gegnerische Spielmacherin Alexandra Reuter nie richtig in den Griff bekommen. Sie war der entscheidende Faktor in dieser Begegnung“, erklärte ein enttäuschter HSG-Trainer Harald Logemann nach der Partie.

Zu Beginn der Begegnung war das Logemann-Team recht nervös, was sich wie ein roter Faden durch das Spiel zog: Unnötige Ballverluste durch Abspielfehler und auch Schwächen im Abschluss nutzten die Hansestädterinnen zu einfachen Toren.

Zu Beginn kam die Abwehr der Gäste nicht mit der siebten Feldspielerin der Gastgeberinnen zurecht, aber schon bald nutzten sie die Ballverluste der Osnabrückerinnen mehrfach zu einfachen Toren. Sogar Torhüterin Sarah Grützmacher konnte sich nach einem gehaltenen Ball in die Torschützenliste eintragen.

Doch erneut waren es einfache Fehler, die Osnabrück konsequent nutzte und sich über 12:9 bis zur Pause auf vier Toren absetzte. In der Schlussphase setzten die Spielerinnen aus dem Landkreis alles auf eine Karte und kämpften sich bis vier Minuten vor dem Ende noch einmal auf 23:26 heran, nur um am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.