Grüppenbühren /Neerstedt Die Landesklasse-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II haben in Aurich verloren. Indes sicherte sich Neerstedt II mit dem Sieg gegen Wilhelmshaven II wohl den Klassenerhalt und kann bereits für die nächste Saison planen.

MTV Aurich - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 41:33 (19:18). Von Beginn an übernahm Aurich das Kommando, baute aber die knappe Führung trotz zahlreicher Chancen nicht weiter aus. Im ersten Abschnitt gab es einen offenen Schlagabtausch, in dem die HSG mehrere Male einen größeren Torrückstand aufholte. Doch bekamen die Gäste den schnellen und torgefährlichen Rückraum der Auricher nicht in den Griff, so dass sie bis zur Pause – bis auf den ersten Führungstreffer durch Michael Pung – nicht mehr vorne lagen.

Mit viel Dampf begannen die Gastgeber die zweite Hälfte und kamen über schnelle Kombinationen zu Chancen, die sie häufig nutzten. Auch nutzten die Ostfriesen ihre Überzahl bei Hinausstellungen der HSG-Spieler konsequent. Indes blieben die Gäste in den ersten acht Minuten der zweiten Hälfte ohne Tor, so dass sich Aurich mit Treffern über die erste und zweite Welle auf 25:18 (38. Minute) absetzte. Die HSG-Deckung hatte gegen diesen Angriffswirbel der Hausherren um die Goalgetter Leon Beyrich und Jannick Neumann Schwerstarbeit zu leisten. Nur noch sporadisch kamen die Landkreisler zu Toren, und da Aurich weiterhin aufs Tempo drückte, vergrößerte sich der Abstand kontinuierlich.

TV Neerstedt II - HSG Wilhelmshaven II 32:27 (18:15). Bereits in diesem Spiel setzte der TVN einige A-Jugendspieler ein, was sich positiv bemerkbar machte. Mit einer besser besetzten Bank setzte Interims-Coach Thomas Lindenthal auf Tempo, und nach druckvollem Angriffsspiel kamen die Hausherren zu einfachen Toren. Über 5:4 (10.) setzte sich der TVN bis Mitte der ersten Hälfte auf 10:6 ab. Dabei war besonders Torben Schachtschneider nicht zu bremsen. Auch Wilhelmshaven kam durch Krause und Siano zu Treffern. Nachdem die HSG auf 12:11 (23.) verkürzt hatte, gab die Lindenthal-Sieben Gas und setzte sich über 16:12 bis zur Pause auf drei Tore ab.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte die HSG die Deckung um, störte mit einer 5:1- und 4:2-Formation den TVN-Spielaufbau und kam innerhalb weniger Minuten zum Ausgleich. Doch der TVN setzte sich mit den Toren von Schachtschneider, Löding und Wiechers bis auf 24:18 (43.) ab. Auf sporadische HSG-Tore hatte der TVN immer die richtige Antwort, und als Schachtschneider sieben Minuten vor Ende das 30:23 erzielte, war die Partie gelaufen.

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