Neerstedt /Hude /Delmenhorst Vor sehr interessanten Aufgaben stehen die hiesigen Handball-Oberligisten an diesem Wochenende.

Männer, Oberliga: SG Achim/Baden - TSG Hatten-Sandkrug (Samstag, 19 Uhr). Auch wenn die TSG ihre ersten beiden Spiele verloren hat – die Stimmung ist deswegen noch nicht gekippt. „Warum auch?“, fragt Trainer Rickels. „Wir haben zweimal knapp verloren und dabei im zweiten Spiel schon eine Steigerung gezeigt. Jetzt sind alle heiß auf die nächste Partie, und gegen Achim/Baden wollen wir alles zeigen“, gibt sich Rickels optimistisch. Die Gastgeber aus dem Landkreis Verden sind mit 2:2 Punkten aus den Startlöchern gekommen. Dabei verfügt die SG über eine eingeschworene Truppe „mit vielen Badener Jungs – das macht den Verein sympathisch“, lobt der TSG-Coach den Gegner. Im Rückraum zieht seit vielen Jahren Florian Block-Osmers die Fäden. Rickels: „Er ist dort schon eine Gallionsfigur.“ Für das Torewerfen sind andere zuständig, was sich vornehmlich auf viele Schultern verteilt, wie die von Marvin Pfeiffer, Kevin Podien oder Noah Dreyer.

„Wir haben uns gut vorbereitet und wollen Achim/Baden ärgern“, kündigt Rickels an. Bis auf Robert Langner hat er alle Mann an Bord, wenngleich Razvan Ghimes und Tim Streckhardt gesundheitlich angeschlagen sind.

HSG Delmenhorst - SV Beckdorf (Samstag, 19.15 Uhr). Schon im ersten Heimspiel zeigte die HSG, wozu sie auf dem Spielfeld fähig ist – an diese Leistung möchte das Team von Trainer Jörg Rademacher nun anknüpfen. „Das Beckdorfer Team hat schon eine große Qualität, denn mit Stefan Völkers hat man einen erstligaerfahrenen Mann in den Reihen, der seine Mannschaft mit viel Übersicht führen kann,“ weiß Rademacher, dass die Begegnung kein Selbstläufer werden wird. Weiterhin muss der HSG-Coach auf seine etatmäßigen Kreisläufer verzichten. Dafür kehren Dominik Ludwig, Torben Sudau und Ole Goyert wieder in den Kader zurück.

Frauen, Oberliga: TV Neerstedt - TV Oyten II (Samstag, 17.15 Uhr). Nachdem der TV Neerstedt die Auswärtspleite gegen den Meisterschaftsaspiranten VfL Stade schnell abgehakt haben dürfte, wartet nun mit dem TV Oyten II die nächste schwierige Aufgabe. Die Gäste verfügen über eine schnelle Mannschaft, die in der Deckung konsequent zupackt und so versucht, den gegnerischen Angreiferinnen den Schneid abzukaufen. Aber auch die eigene Abwehr muss sehr aufmerksam in die Zweikämpfe gehen, denn mit Jaqueline Nowak und Jasmin Johannesmann verfügt Oyten II über Spielerinnen, die in Einzelaktionen nur sehr schwer vom Ball zu trennen sind.

Das Neerstedter Trainerteam Maik Haverkamp/Michael Kolpack sieht die Mannschaft auf einem guten Weg: „Wenn unsere Spielerinnen wesentlich mehr in das Spiel investieren sowie körperlich und geistig beweglicher werden, können wir gegen die anderen Teams in der Oberliga immer besser mithalten“, so Kolpack. Bis auf Wiebke Kieler kann der TVN aus dem Vollen schöpfen.

HSG Hude/Falkenburg - SG Friedrichsfehn/Petersfehn (Sonntag, 16.30 Uhr). In der Sporthalle am Huder Bach wollen die Landkreislerinnen ihren guten Saisonstart (zwei Siege) bestätigen. „Wir können auf jeden Fall selbstbewusst auftreten“, sagt HSG-Trainer Dean Schmidt. Die Gäste aus dem Ammerland hingegen haben beide Spiele gegen SFN Vechta und Werder Bremen verloren. „Das waren natürlich auch zwei ganz starke Gegner“, relativiert Schmidt die bisherigen Auftritte der SG und hält fest: „Die Tabelle entspricht nicht dem Niveau von Friedrichsfehn/Petersfehn – das wird sich noch relativieren.“

Mit seiner Mannschaft hingegen ist der HSG-Coach bislang uneingeschränkt zufrieden, auch wenn es sicherlich noch immer Steigerungspotenzial gibt. „Es gab viel Positives zu beobachten“, sagt der Trainer und hebt vor allem das gute Mannschaftsgefüge und die Ausgeglichenheit hervor. „Wir können auch Ausfälle im Kollektiv auffangen“, lobt Schmidt. Das wird die HSG auch am Sonntag beweisen müssen, denn gegen den Vizemeister und Pokalsieger der vergangenen Saison fallen neben den langzeitverletzten Spielerinnen auch noch Saskia Petersen und Malin Blankemeyer aus.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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