Neerstedt Nur eine Halbzeit lang konnte der TV Neerstedt in der Handball-Oberliga der Frauen mit dem Favoriten SV Werder Bremen II mithalten. Am Ende stand mit 22:33 (12:15) die 13. Niederlage im 13. Saisonspiel.

Neerstedts Trainer Maik Haverkamp zog nach Spielende ein nüchternes Fazit: „Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ die Konzentration stark nach, so dass Bremen am Ende als klarer Sieger den Platz verlassen konnte.“ Schon vor dem Anpfiff am Samstagabend musste er etwas umdisponieren, denn seine angeschlagene Spielmacherin Agnieszka Blacha konnte nur sporadisch eingesetzt werden. Trotzdem begannen die Neerstedterinnen gut, ließen den gegnerischen Angreiferinnen nur wenig Raum und blieben nach Treffern von Celina Struß und Fenna van Dreumel bis zum 7:8 (21.) auf Tuchfühlung.

Besonders van Dreumel zeigte im ersten Abschnitt eine sehr engagierte Leistung und erzielte allein vier Treffer. Auch die junge Anne Rippe, die erstmals in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam, fügte sich sehr gut in das Team ein, brachte mehr Schwung in die Angriffsaktionen und konnte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Beide Spielerinnen erhielten hinterher ein Sonderlob ihres Trainers.

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Mit zunehmender Spielzeit hatte sich Werder aber besser auf die Neerstedter Aktionen eingestellt und kam in der Folge zu einigen einfachen Treffern. Nach Wiederbeginn konnte Stefanie Hanuschek noch einmal verkürzen, doch dann lief das Angriffsspiel des TVN etwas aus dem Ruder. Beste Chancen wurden nicht genutzt, dazu gab es auch im Spielaufbau etliche Ballverluste, die von den Gästen konsequent zu Kontertoren genutzt wurden. So blieb die Haverkamp-Sieben auf Grund vieler Fehler insgesamt fast zehn Minuten ohne weiteren Treffer, und Bremen machte mit neun Treffern in Folge den Sack beim 13:24 schon frühzeitig zu. Auch im weiteren Verlauf der Begegnung lebte Bremen von den Neerstedter Fehlern. Zwar kamen die Gastgeberinnen nach diesem deutlichen Rückstand noch einmal etwas besser ins Spiel, doch drehen konnten sie die Begegnung nicht.

Trotz des wohl schon aussichtslosen letzten Tabellenplatzes haben bereits zwölf Spielerinnen des TVN den Vereinsverantwortlichen nach intensiven Gesprächen auch gegenüber der neuen Trainerin Cordula Schröder-Brockshus ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Angedacht ist zudem eine Verjüngung des Kaders, denn mit Leonie Voigt und Anna Rippe werden auch zwei A-Jugendliche in die Mannschaft integriert. Mit vier weiteren Spielerinnen, die sich noch nicht entschieden haben, ist man in Gesprächen.

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