Neerstedt Einen herben Rückschlag hat der TV Neerstedt in der Handball-Verbandsliga der Männer hinnehmen müssen. Im Spiel gegen den Tabellenzweiten Elsflether TB kam das Team von Björn Wolken mit 22:28 (9:16) unter die Räder.

Ausschlaggebend war dabei die Einstellung, denn kaum ein Spieler brachte auch nur annähernd Normalform. So blieb die Abwehr deutlich hinter ihren sonstigen Leistungen zurück. Einzig Keeper Kevin Pecht hat es Neerstedt zu verdanken, dass sich der Abstand am Ende noch einigermaßen in Grenzen hielt.

Doch auch in der Offensive bekam die Wolken-Sieben klar ihre Grenzen aufgezeigt. Die Gäste ließen die Hausherren kaum ihr Kombinationsspiel aufziehen, sondern erkämpften sich wiederholt die Bälle und nutzten diese über schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren. So war Coach Wolken nach Spielende bedient: „Wir hatten im gesamten Spiel keine Chance auf einen Erfolg. Es war für mich sehr enttäuschend, dass sich die Mannschaft so präsentiert hat und sich praktisch schon frühzeitig aufgegeben hat. Das habe ich in meinen fast zwei Jahren in Neerstedt noch nicht erlebt.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nach einem ganz schwachen Beginn lagen die Hausherren bereits nach sieben Minuten mit 1:5 zurück. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte gab es kaum richtig bissige Gegenwehr der Neerstedter. Die Gäste dagegen zogen ein geschicktes und druckvolles Kombinationsspiel auf und hatten in Béla Rußler und Markus Zindler ihre torgefährlichsten Schützen. So setzten sich die Gäste kontinuierlich Tor um Tor ab und lagen zur Pause bereits mit sieben Toren vorne.

Auch nach dem Seitenwechsel machte das Team aus der Wesermarsch da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Mit weiteren schnellen Toren, denen die Gastgeber kaum etwas entgegenzusetzen hatten, setzte sich Elsfleth bis Mitte der zweiten Hälfte entscheidend auf 22:13 ab.

In der verbleibenden Zeit schalteten die Gäste dann einen Gang zurück, doch auch jetzt konnten sich die Hausherren nur sporadisch mit weiteren Toren bis auf 19:25 (52. Minute) heranarbeiten. Auch in der Schlussphase zeigten die Neerstedter nicht den richtigen Biss. Nach Spielende war der Neerstedter Coach maßlos enttäuscht vom Auftritt seines Teams: „Jeder Spieler sollte einmal in sich gehen, ob die heutige Leistung der Verbandsliga angemessen war. Man kann nur hoffen, dass die Saison noch mit der richtigen Einstellung zu Ende gespielt wird. Ich muss dieses Spiel erst einmal verdauen und den Kopf für die nächsten Begegnungen wieder frei bekommen“, so Wolken.

Einzig Kevin Pecht habe seine Normalform gezeigt. Er habe dafür gesorgt, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. „Elsfleth hat hier verdient gewonnen, und man kann der Mannschaft schon fast zum Aufstieg gratulieren“, meinte Wolken.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.