Munderloh Vor ziemlich genau einem Jahr wurden die Fußballer des TV Munderloh nach einem großen personellen Umbruch zum sicheren Abstiegskandidaten in der Kreisliga ernannt. Doch das Team aus der Gemeinde Hatten strafte alle Zweifler Lügen und beendete die Spielzeit auf einem guten achten Rang.

Auch in dieser Saison gab es wieder viel Bewegung im Kader der Gelb-Schwarzen. Acht Neuzugängen stehen sieben Abgänge gegenüber. „Wir haben sicherlich gewisse Qualität verloren, aber an anderer Stalle auch dazugewonnen“, sieht Trainer Ralf Eilenberger seine Mannschaft gut aufgestellt. „Tief stapeln“ wolle er zwar nicht, sagt der Ex-Profi, der seit zweieinhalb Jahren das sportliche Sagen bei der ersten Herren des TV Munderloh hat. Dennoch ist das Saisonziel mit den Worten „Nichts mit dem Abstieg zu tun haben“ umrissen. „Die Liga ist noch stärker als letztes Jahr“, glaubt Eilenberger, „es wird eine interessante Saison.“

Interessant ist auch ein Blick auf die neuen Spieler im Kader des TVM. Dort tauchen mit Maximilian Pieper, Jendrik Punke, Hendrik Büttner und Jonas Kimme gleich vier Akteure auf, die den Sprung aus der eigenen A-Jugend ins Kreisligateam geschafft haben. „In unserem Nachwuchs ist viel Potenzial vorhanden“, freut sich Eilenberger. Genau darauf müsse man aufbauen. Sinnbildlich für diese Entwicklung stehe Tim Schaar. Der 19-Jährige kam vor einem Jahr aus der A-Jugend hoch, pendelte zwischen erster und zweiter Mannschaft und hat sich mittlerweile im Eilenberger-Team etabliert. „Er ist auf einem guten Weg und hat in jedem Testspiel getroffen“, sagt der Coach.

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Da nach der Trennung von Ersatzkeeper Daniel Ammermann im Februar und dem Wechsel von Leon Seyen zur TSG Hatten-Sandkrug kein etatmäßiger Torhüter mehr zur Verfügung gestanden hätte, freut sich Eilenberger umso mehr darüber, dass Philipp Witte vom FC Hude nach Munderloh gekommen ist.

Während der Vorbereitung lag das Hauptaugenmerk auf der Defensivarbeit. „Wir haben in der vergangenen Saison 82 Gegentore bekommen und nur einmal zu Null gespielt“, erinnert Eilenberger. Der Coach muss zum Saisonstart verletzungsbedingt auf Lennart Siebrecht, Carsten Köhler und Finn Dreyer verzichten. Dennoch hofft der 52-Jährige, mit seiner Elf gut aus den Startlöchern zu kommen. Zwischen den beiden Heimspielen gegen die Aufsteiger TuS Hasbergen zum Auftakt an diesem Freitag (3. August, 19.30 Uhr) sowie gegen RW Hürriyet liegt die schwere Auswärtsbegegnung beim VfR Wardenburg.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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