LANDKREIS Beide Landkreis-Teams machten neuen Erfahrungen in der Handball-Landesklasse: Erste Niederlage für Harpstedt/Wildeshausen, erster Punktgewinn für Ganderkesee.

SG STV/VfL WilhelmshavenHSG Harpstedt/Wildeshausen 27:19 (15:10). Nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele konnte das Holste-Team anknüpfen und kassierte die erste Niederlage. Die ersten zehn Minuten gehörten den Gastgeberinnen, denn bis zum 7:3 (12.) schien die HSG überhaupt nicht auf dem Platz zu sein. In der Deckung fehlte die Abstimmung und auch in der Offensive lief nicht viel zusammen. Erst langsam fanden die Gäste zu ihrem Spiel und kämpften sich Tor um Tor heran. Als Mareike Bode mit zwei Treffern in Folge die Holste-Sieben auf 7:8 (16.) heranbrachte, schien die Partie wieder völlig offen. Bis zum 9:10 blieb man auf Tuchfühlung, doch in der Folgezeit wollten die Harpstedter zu viel und schlossen ihre Angriffe schnell und überhastet ab. Dadurch vergab man gute Möglichkeiten, die die Gastgeber ihrerseits besser nutzten. Nach dem Seitenwechsel lief es für die HSG dann deutlich besser. Als Anke Witte auf der rechten Außenbahn

mit drei Treffern in Folge auf 16:17 (38.) verkürzt hatte, schien sogar noch mehr möglich. In der Folgezeit gab es einen offenen Schlagabtausch, doch durch einige unberechtigte Zeitstrafen verlor die Holste-Sieben nun endgültig den Faden und kassierte am Ende eine um einige Tore zu hohe Niederlage.

HSG: Groeneveld, Kosik, Kuper – Abel, Bode (4), Hartung, Johannes, Lammers (2), Lasrich (1), Martens-Sparkuhl (1), Terfehr (1), Witte (8) und Zobel-Elders (2/1).

TSV Ganderkesee – Wilhelmshavener HV 16:16 (10:8). Eine deutliche Leistungssteigerung zeigte das Wiegmann-Team gegenüber den ersten Spielen, besonders die Abwehr schien sich in dieser Partie endlich gefunden zu haben. Doch Konzentrationsmängel in der Schlussphase der Begegnung kostete den Blau-Weißen am Ende doch noch einen Punkt. Zum großen Rückhalt wurde dabei Torfrau Katharina Woltjen, die unter anderem drei Strafwürfe hielt und etliche weitere große Chancen der Gäste vereitelte. Dafür gab es im Spiel nach vorne noch einige Defizite, denn außer Goalgetterin Maike Berner sorgten die anderen Spielerinnen einfach für zu wenig Druck auf die gegnerische Deckung. Nur über Tempo kamen die Blau-Weißen häufig zu Torchancen, doch immer wieder wurden klare Möglichkeiten vergeben.

Den besseren Start hatten die Gäste, doch auch sie hatten große Probleme im Abschluss und so wurde der 5:3-Vorsprung durch zwei Treffer von Manuela Mertens egalisiert (20.). Nach dem Seitenwechsel kam die beste Phase, der TSV forcierte das Tempo und als Yvonne Mühlbach das 14:9 (41.) erzielte, schien die Mannschaft in der Spur zu sein. Am Ende musste das Team dennoch den Ausgleich hinnehmen.

TSV: Uken, Woltjen – Berner (8/4), Brakmann, Gillerke, Gleitsmann (1), Krawczyk, Mertens (3), Mühlbach (2), Pätzold (1), und von Seggern (1).

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