Hude Es geht ans Eingemachte: Mit der Heimpartie gegen den MTSV Eschershausen, der den besten Spieler der Liga in seinen Reihen hat, läutet der TV Hude an diesem Sonntag die Rückrunde in der Tischtennis-Oberliga ein. Für den Tabellenachten zählt im Abstiegskampf jeder Punkt – mit dem eigenen Anhang im Rücken soll zudem Wiedergutmachung für die 2:9-Hinspielschlappe betrieben werden. Spielbeginn in der Halle Hohelucht ist um 12 Uhr.

Frei und entspannt aufspielen ist für die Mannschaft aus dem Klosterort fehl am Platz – dafür ist die Lage für das Huder Oberligateam zu prekär. Das Landkreis-Flaggschiff funkt ohnehin seit Saisonbeginn SOS, das war dem TVH jedoch auch von Anfang an bewusst. „Trainieren, kämpfen und nie aufgeben – nur so kann es funktionieren“, lautet die Devise für den abstiegsgefährdeten TVH, der mit 5:13 Zählern derzeit den Relegationsrang (8.) bekleidet. Der Kontakt zum rettenden Ufer ist allemal gegeben, denn die TuSG Ritterhude (6:12 Punkte) und Torpedo Göttingen (7:13) liegen in Sichtweite.

Vielleicht spielt den Hudern die hohe Abfuhr aus dem ersten Aufeinandertreffen mit Eschershausen sogar ein bisschen in die Karten. Die Möglichkeit, vom glasklaren Favoriten um den polnischen Routinier Jacek Wandachowicz – der frühere Zweitliga-Spitzenspieler reist mit einer famosen 20:2-Einzelbilanz an – unterschätzt zu werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite dürften die Gäste nach der jüngst erlittenen 4:9-Niederlage bei Eintracht Bledeln besonders motiviert zu Werke gehen.

Vollen Einsatz versprechen derweil auch die TVH-Cracks. Wieder mit dabei ist Daniel Kleinert. Hudes Nummer eins hatte im Dezember gegen Eschershausen krankheitsbedingt nicht dabei sein können. „Sein Spiel gegen den polnischen Starspieler wird sicher ein Leckerbissen“, lenkt sein Teamkollege Felix Lingenau das Interesse auf das Einzel zwischen dem jungen Abwehrspezialisten und dem kompromisslosen Angriffsspieler Wandachowicz.

Personell gab es beim TV Hude keine gravierenden Umstellungen. Innerhalb des zweiten Paarkreuzes tauschten Christopher Imig und Tobias Steinbrenner ebenso ihre Positionen wie Marco Stüber und Marc Engels im unteren Drittel.

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