Moslesfehn Bittere Niederlage kurz vor dem Weihnachtsfest: Die Bundesliga-Faustballer des SV Moslesfehn haben im Abstiegskampf ihre Partie gegen den direkten Konkurrenten SV Armstorf 2:5 (5:11, 11:13, 13:11, 7:11, 11:6, 10:12, 7:11) verloren.

Ohne echte Chance startete das Tabellenschlusslicht in eigener Halle in den ersten Satz. Während bei den Gästen, die mit einer lautstarken Fangruppe aus dem Kreis Cuxhaven angereist waren, alles nach Plan lief, fand der SVM, mit Florian Würdemann, Dominik Lübbers, Pascal Töllner, Stefan Harms und Julian Lübbers, kaum in die Begegnung. Noch schlimmer sah es kurz darauf im zweiten Abschnitt aus. Nach einem 0:6-Rückstand fürchteten sich die Moslesfehner Zuschauer bereits vor einer deftigen Packung gegen den Mitaufsteiger.

Doch das Team von SVM-Trainer Bodo Würdemann fing sich, verkürzte zunächst auf 5:6 und hatte beim Stand von 10:9 dann sogar einen Satzball. Diesen und noch einen zweiten vergaben die Hausherren aber – Armstorf erhöhte auf 2:0.

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Auch im dritten Durchgang, beim SVM ersetzte Jannik Büsselmann in der Abwehr Stefan Harms, lief das Würdemann-Team einem Rückstand hinterher (3:7) – schaffte es aber erneut, sich zurückzukämpfen und nun den Satzanschluss herzustellen. Auffällig dabei: Sobald ein Team die Angabe hatte, gelang dem Gegner zumeist eine Reihe an Punkten. Die Moslesfehner Defensive lieferte dabei wieder eine ordentliche Leistung, im Angriff fehlte dagegen entweder die Durchschlagskraft oder es unterliefen zu viele Eigenfehler.

Das nutzten Gäste und erhöhten nach Sätzen auf 3:1. Die Mossis, von einer Erkältungswelle geplagt, schalteten im fünften Abschnitt noch einmal einen Gang höher und verkürzten ein zweites Mal. Danach aber schwanden die Kräfte, besonders Hauptangreifer Florian Würdemann hatte zu kämpfen. Nach seiner Auswechslung in Satz sieben war der SVM chancenlos.

„Gerade im Angriff waren wir heute nicht erstligatauglich“, kritisierte Coach Bodo Würdemann, der am Spielfeldrand ebenfalls mit einer Erkältung zu kämpfen hatte. Seine Mannschaft überwintert mit 2:14 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang beträgt aber nur zwei Punkte – und die will Moslesfehn, gut erholt, in der zweiten Saisonhälfte auf jeden Fall aufholen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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