Moslesfehn Bei der Deutschen Meisterschaft im Feldfaustball, ausgerichtet vom SV Moslesfehn, ist der erste Tag abgeschlossen. Für das Glanzlicht aus Landkreissicht sorgten die Frauen des Ahlhorner SV, die den Einzug ins Endspiel geschafft haben.

Pünktlich zum Beginn des ersten Spiels – zuvor war ein heftiger Regenschauer über die Sportanlage in Südmoslesfehn gezogen – hatte der Regen aufgehört. Gleich zum Auftakt traten die Frauen des Gastgebers an. Die Moslesfehnerinnen trafen im Qualifikationsspiel auf den TSV Dennach und mussten sich in einer spannenden wie dramatischen Begegnung unglücklich nach fünf Sätzen mit 2:3 geschlagen geben (14:15, 12:10, 9:11, 11:7, 8:11). Besonders bitter war, dass die Moslesfehnerinnen im entscheidenden fünften Durchgang lange Zeit in Führung lagen und praktisch mit einem Bein schon im Halbfinale standen. Doch dann ließen sie sich den Sieg entreißen. „Am Ende hat uns das Quäntchen Glück und ein bisschen auch die Nervenstärke gefehlt“, meinte SVM-Trainer Till Oldenbostel, der seine Mannschaft ansonsten für eine starke Leistung lobte.

Anschließend folgte die erste kleine Überraschung, als bei den Männern der TV Voerde mit 3:0 gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf gewann (13:11, 11:8, 11:6). Eine erwartet klare Sache war das zweite Qualifikationsspiel der Frauen: Der Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen bezwang den FSV Hirschfelde mit 3:0 (11:7, 11:2, 13:11).

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Ebenfalls deutlich, dafür in dieser Höhe unerwartet, endete das letzte Qualispiel des Tages. Die Männer des Ahlhorner SV kassierten gegen den TV Wünschmichelbach beim 0:3 (5:11, 8:11, 7:11) eine richtige Abfuhr – und verpassten damit zum siebten Mal in Folge bei einer Feld-DM den Einzug ins Halbfinale. „Die Enttäuschung ist riesengroß“, gab ASV-Trainer Karsten Bilger zu. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir nichts aufs Feld gebracht. Das war ein gebrauchtes Spiel von A bis Z.“

Besser machten es dafür die Ahlhorner Frauen, die als Staffelsieger der Nord-Bundesliga bereits direkt im Halbfinale standen und hier nach Satzrückständen und Abwehr von Matchbällen mit 3:2 gegen Dennach gewannen (6:11, 11:9, 9:11, 15:13, 11:7). „Das war eine tolle Leistung“, freute sich ASV-Trainerin Edda Meiners. Im Endspiel treffen die Ahlhornerinnen am Sonntag um 13 Uhr auf den TV Jahn Schneverdingen, der in seinem Halbfinale den als Favoriten gehandelten TSV Calw rauswarf (6:11, 11:9, 11:7, 11:7).

Bei den Männern bestreiten der TV Voerde, der den ohne seinen verletzten Topangreifer angetretenen Seriensieger TSV Pfungstadt ausschaltete (11:9, 9:11, 11:8, 11:4) und der VfK Berlin (7:11, 11:9, 11:8, 9:11, 11:9 gegen Wünschmichelbach) das Finale (Sonntag, ca. 14.15 Uhr).

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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