Hude Sie haben alles versucht, die Rechnung ist aber nicht ganz aufgegangen: Die Oberliga-Tischtennisspieler des TV Hude kassierten im ersten Heimspiel der Saison eine 7:9-Niederlage gegen den TSV Lunestedt. Gegen die TSG Dissen wurde das Team aus dem Klosterort am Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte einen 9:5-Auswärtserfolg. Mit 4:2 Punkten ist Hude somit weiter im Soll.

Die Personalnot machte den Hudern einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Ausfall von Simon Pohl (Auslandssemester) ließ sich mit dem Comeback von Peter Graham aus Nordirland noch kompensieren. Da aber mit dem kurzfristig erkrankten Immanuel Mieschendahl ein weiterer wichtiger Stammspieler seinen Einsatz absagen musste, ging der TVH geschwächt in die beiden Partien gegen Lunestedt und Dissen.

„Ich denke, dass wir mit Immanuel ein Unentschieden oder sogar mehr geholt hätten“, sagte Mannschaftsführer Felix Lingenau nach dem vierstündigen Duell gegen Lunestedt. Mit Mieschendahl fehlte den Hudern die Nummer vier, somit musste Alex Dimitriou ins mittlere Paarkreuz aufrücken. Der Grieche war dort ebenso überfordert wie Ersatzmann Marco Stüber im unteren Drittel – beide blieben ohne Satzgewinn.

Die Glanzmomente setzten andere: Allen voran Hudes Topspieler Martin Gluza versetzte die 60 Zuschauer mit atemberaubenden Schlägen mehrmals ins Staunen. Der Linkshänder setzte sich gegen Dennis Heinemann (3:1) und auch im Spitzeneinzel gegen Matti von Harten (3:2) durch. Gegen von Harten hatte Gluza eine Woche zuvor bei der Landesrangliste noch mit 3:4 das Nachsehen gehabt.

Neben Gluza feierte auch Christopher Imig zwei Einzelsiege. Je einmal behaupteten sich Graham und Lingenau. Hude lag ständig im Hintertreffen und rettete sich dank Imig, der beim 11:9 im fünften Satz gegen Marcel Czichy Nervenstärke bewies, ins Schlussdoppel. Dieses verloren Gluza/Lingenau gegen von Harten/Heinemann aber deutlich in vier Sätzen.

„Es war schade, dass wir für unseren Einsatz nicht belohnt wurden. Ich freue mich aber sehr, dass ich wieder die Möglichkeit habe, für Hude zu spielen“, erklärte der am Freitag aus Dublin angereiste Graham, der nach mehr als vier Jahren sein Comeback gab und keineswegs enttäuschte.

In Dissen lief es ähnlich wie gegen Lunestedt: Gluza und Imig waren auch im Teutoburger Wald eine Bank, außerdem blieb Lingenau in seinen Einzeln unbesiegt. Graham setzte mit dem 3:0 gegen Jan Hendrik Gessat ein Ausrufezeichen. Eingangs sicherten sich die Huder zwei Doppel.

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