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MOSLESFEHN Es muss nicht immer das ganze große Event sein: Klein, aber fein – so könnte das Fazit des 16. Wardenburg-Marathons am Sonntag ausfallen. 15 Athleten stellten sich den Anstrengungen der 42,195 Kilometer langen Laufstrecke. Detlef Brock, Organisator vom SV Moslesfehn war zufrieden: „Das entspricht in etwa der Anzahl vom vergangenen Jahr. In Wardenburg ist es ein Landschaftslauf. Wir legen Wert auf eine familiäre Atmosphäre.“

Am wohlsten in diesem Ambiente fühlte sich Udo Ruge (LG Bremen Nord), der den Marathon mit einer Zeit von 3:20:57 Stunden für sich entscheiden konnte und Wolfgang Gröning aus Flensburg (3:27:22) doch relativ deutlich auf Platz zwei verwies. „Das war für mich eigentlich ein Vorbereitungslauf, aber als das Führungsfahrrad auf einmal vor mir auftauchte, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich hatte keine Erwartungen und freue mich sehr über den Sieg“, sagte Gewinner Ruge, der in der Altersklasse M 55 an den Start ging.

Rang drei sicherte sich mit Peter Rings vom SV Moslesfehn ein Lokalmatador. Er überquerte die Ziellinie auf dem Sportplatz des SV Moslesfehn an der Korsorsstraße nach 3:27:59 Stunden. „Mein Ziel war es, unter 3:30 Stunden zu laufen. Das habe ich erreicht“, sagte er. Der an diesem Tag zum Teil sehr böige Wind habe ihm zwar etwas zu schaffen gemacht, sei aber an manchen Stellen auch „erholsam“ gewesen, gab Rings zu Protokoll.

Als schnellste Frau kam beim Marathon Irmgard Damaschke-Wohnig (LG Bremen-Nord) in 4:11:47 ins Ziel. Sieger im Halbmarathon wurde Andreas Zoll von Laufendfit Wardenburg in 1:29:49 Stunden. Er verwies Stefan Schröder (Manitowoc Runners/1:30:23) und Jürgen Böseler (TuS Ofen/1:31:33) auf die Plätze.

Mehr Sportler als beim Marathon – nämlich 86 – nahmen beim 34. Eilbotenlauf am Sonntagnachmittag teil. Hier jubelte am Ende Michael Drewes vom TV Waldstraße Wiesbaden. Er absolvierte die zehn Kilometer in 35:38 Minuten und kam damit knapp vor Stefan Schwengels vom TSV Großenkneten ins Ziel, der 35:51 Minuten benötigte. Dritter wurde Norman Ihle vom DSC Oldenburg in 37:06 Minuten.

Beste Läuferin des Eilbotenlaufs war Antje Günthner vom Team Laufrausch (42:50). Den Volkslauf über fünf Kilometer beendete der Oldenburger Michael Salwitz in 18:48 Minuten als Erster.

Insgesamt sind beim Moslesfehner Lauftag am Sonntag rund 300 Athleten in den verschiedenen Disziplinen an den Start gegangen. Für die landschaftlich schöne Strecke durch die Gemeinde Wardenburg hatten die Sportler nur Lob übrig. Ein Lauf durch die Natur gefällt zum Beispiel Peter Rings sehr viel besser als die Asphaltstrecken deutscher Großstädte. „Ich mag lieber die kleineren Veranstaltungen. In Hamburg oder Berlin bin ich noch nie gestartet.“

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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