Kirchen /Wardenburg In das mittelrheinische Kirchen war der Ahlhorner Sportverein allenfalls als Außenseiter angereist und musste gleich in der ersten Begegnung gegen den VfK Berlin eine ziemlich deftige Auftaktniederlage hinnehmen (2:11, 5:11). Danach steigerten sich die Blau-Weißen, blieben mit Siegen gegen den TV Dieburg (11:2, 11:7), den FBC Offenburg (11:5, 11:7) und den TV Waldrennach (11:8, 11:4) im weiteren Verlauf unbesiegt und knüpften am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag, nahtlos an die erfolgreichen Leistungen an.

Im Qualifikationsspiel wurde der niedersächsische Kontrahent vom TSV Essel ausgeschaltet (11:5, 11:8), die Bahn für das Halbfinale gegen den TSV Hagen 1860 war frei. Hier gelang es dem Team um Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff, den Sieger aus den vergangenen beiden Jahren aus dem Rennen zu werfen. Dirk Schachtsiek, Jahrhundertfaustballer im Hagener Angriff, konnte gegen die starke ASV-Abwehr nur wenig ausrichten (5:11, 6:11).

Im Finale war ein wenig die Luft aus dem Ahlhorner Spiel. Wie in der Vorrunde gab es gegen den VfK Berlin eine 0:2-Niederlage (7:11, 3:11), was den Jubel im Ahlhorner Lager nicht schmälerte. „Das ist ein toller Abschluss der Hallensaison, mit dem wir nicht gerechnet haben. So ist unsere Freude natürlich umso größer“, jubelte Nils-Christoffer Carl.

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Die Frauen 30 des SV Moslesfehn schlitterten dagegen knapp am Podest vorbei. In der Vorrunde platzierte sich der SVM mit drei Siegen gegen Bardowick (15:14, 11:8), Niedernhall (11:9, 11:6) und Haibach (11:2, 11:6) sowie einer Niederlage gegen den Güstrower SC (8:11, 7:11) auf dem zweiten Gruppenplatz. Im Qualifikationsspiel gegen den SV Tannheim machte es das Team vom Querkanal dann kurzzeitig spannend. Nach Satzführung glich der SV aus – ehe Moslesfehn den Halbfinaleinzug doch perfekt machte (11:8, 6:11, 11:7). Hier bot die Mannschaft um Bundesligaspielerin Karen Meyer dann dem VfK Berlin gerade im zweiten Durchgang einen großen Kampf, musste sich aber 0:2 geschlagen geben (5:11, 10:12). Das Spiel um Bronze ging im erneuten Duell mit Güstrow verloren (4:11, 9:11).

Ähnlich erging es dem Wardenburger TV bei der eigens ausgerichteten DM der Männer 55. Gerade am Samstag machte es die Mannschaft um Hauptangreifer Torsten Büsselmann mächtig spannend und verpasste beinahe den Einzug in die Endrunde. Ein Sieg gegen Gechingen (11:5, 14:12), zwei Unentschieden gegen Leverkusen (13:11, 9:11) und Rosenheim (3:11, 12:10), dazu eine Niederlage gegen den späteren Meister Ruschwedel (7:11, 9:11) bedeuteten Rang drei in der Vorrunde. Im Qualispiel gegen den TV Brettorf, der sich nach drei Siegen und einer Niederlage auf Platz zwei wiederfand, zeigten die Blau-Weißen dann die beste Turnierleistung und zogen ins Heim-Halbfinale ein (11:8, 11:7).

Hier gab es gegen Ruschwedel eine erneute Pleite (5:11, 7:11) und auch im kleinen Finale war der Faustballgott nicht auf Wardenburger Seite (8:11, 9:11). „Es wäre natürlich schön gewesen, wenn wir vor dem eigenen Publikum eine Medaille gewonnen hätten. Aber Leverkusen hat im Spiel um Platz drei richtig gute Bälle geschlagen“, musste WTV-Kapitän Hartmut Lübbers eingestehen. Brettorf wurde mit einem 2:1-Sieg (8:11, 11:5, 11:9) gegen den TSV Stelle Fünfter.

Keine Chance auf eine vordere Platzierung hatten die Männer 45 des SV Moslesfehn. Nur durch das schlechtere Ballverhältnis verpassten sie den Einzug in die Endrunde, beendeten die Meisterschaft im sächsischen Heidenau nach einer knappen Niederlage gegen die Berliner Turnerschaft (10:12, 9:11) auf dem achten Platz.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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