Lübbecke /Harpstedt Es steht außer Frage, dass Yannick Dräger beim Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke „gut angekommen“ ist. „Yannick hat in den zurückliegenden Monaten auf und neben dem Handballfeld seine Führungsqualitäten bewiesen. Im Deckungszentrum hat er eine zentrale Rolle, die er sehr gut annimmt. Er ist ein zuverlässiger Spieler, der immer den maximalen Einsatz für den größtmöglichen Erfolg gibt“, lobt Rolf Hermann, sportlicher Leiter beim TuS, die Qualitäten des Harpstedters.

In allen 20 Saisonspielen kam der 27-Jährige zum Einsatz und warf 35 Tore. Zudem gilt Dräger als extrem abwehrstarker Spieler. Mit seiner Mannschaft steht der Harpstedter momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. In der vergangen Woche gewannen die Lübbecker ihr Auswärtsspiel beim Dessau-Rosslauer HV mit 30:24. Vor der Partie setzten beide Teams ein Statement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass. Das Thema rund um den an Bundestrainer Alfred Gislason (Island) gerichteten Drohbrief habe auch Drägers Team beschäftigt. „Ich habe schon immer mit Ausländern zusammen gespielt, und es war mir immer egal, wo die Leute herkommen. Deswegen betreibe ich ja Mannschaftssport, und da sind wir alle gleich. So ein Brief ist einfach inakzeptabel.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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