Treffsicherheit ist eine Kunst – beim Schützenverein Bürstel-Immer sogar eine personifizierte: Celine Kunst wurde auf der Weihnachtsfeier der Schülerabteilung als neue Vereinsmeisterin gefeiert. Sie setzte sich mit 1444 Ringen knapp vor ihrer Schwester Cheyenne Kunst durch, die es auf 1424 Ringe brachte. Der dritte Preis ging an Marcel Bürmann (1368). Die Bekanntgabe der Vereinsmeister war der erste Höhepunkt der Feier, für den zweiten sorgte der Weihnachtsmann, der für alle 28 Nachwuchsschützen im Alter von sechs bis 14 Jahren ein kleines Säckchen mit Süßigkeiten dabei hatte – auch für den Jungen, der despektierlich fragte: „Seit wann trägt der Weihnachtsmann eigentlich Jeans?“

Zeit zum Umziehen blieb jedenfalls nicht, denn der Weihnachtsmann hatte am Freitagabend noch andere Termine in der Gemeinde Ganderkesee. So schaute er auch im Gasthof „Zur Linde“ in Kühlingen herein, wo der Musik- und Spielmannszug Bookholzberg seine Weihnachtsfeier abhielt. Neben Überraschungen für die Kinder hatte der rauschebärtige Gast auch einen launigen Jahresrückblick im Gepäck. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt, allen voran Hermann Kruse, der dem Musikzug seit 60 Jahren angehört. Ein halbes Jahrhundert ist Helmut Gründel schon dabei, und auch Beate Haye hat mit 40-jähriger Treue zum Verein ein weiteres Mal „genullt“. Zum ersten Mal schafften dies Klara Hashagen, Monika Sander und Annika Ahlers, die für zehnjährige Zugehörigkeit zum Musik- und Spielmannszug ausgezeichnet wurden.

Eine Auszeichnung gab’s auch für Leon Härtel (ovales Bild links): Der Junge hatte sich im November bei der Vogelschau in Ganderkesee am Ratespiel beteiligt: „Welches Ei gehört zu welcher Henne?“, lautete die Frage. Unter allen richtigen Lösungen wurde Leon als Sieger gezogen und erhielt von Erich Hartmann, dem Vorsitzenden der Vogelfreunde 1976 Ganderkesee, jetzt ein Vogelbestimmungsbuch als ersten Preis. Weitere Preise gingen an Nina Grieger und Marvin Lemke.

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Einen Siegerpokal als Preis erhielten die E-Jugendkicker von TSV Ganderkesee V, die am Sonnabend das Weihnachtsturnier ihres Vereins für Kinder des Jahrgangs 2000 gewannen. Die Freude war groß, die Überraschung noch größer: „In der Hallen-Punktrunde haben wir neun Mal verloren und nur ein Unentschieden geschafft“, erzählte Trainer Detlef Einemann – deshalb hatte die Mannschaft sich wenig ausgerechnet für das Turnier, an dem rund 85 Aktive aus Ganderkesee, Bookholzberg, Falkenburg, Wildeshausen, Wüsting und Oldenburg teilnahmen. Im Finale bezwangen die TSV-Jungen GVO Oldenburg mit 1:0. Auf dem dritten Platz landete Ganderkesee IV. Zum allerersten Mal überhaupt bei einem Turnier dabei war das Team vom TV Falkenburg, das zwar viel Lehrgeld bezahlte, aber als Neuling mit einem Fußball belohnt wurde.

Profitiert von dem Fußball-Turnier hat im Übrigen auch das Rote Kreuz: Eigentlich belegt der DRK-Ortsverein nämlich am Sonnabendvormittag die neue Halle am Steinacker. „Gegen ein paar Tafeln Schokolade“ hatte Organisatorin Dörte Eifler den Rot-Kreuzlern jedoch die Hallenzeit abgeluchst. Denn in der alten Halle, wo das Turnier sonst stattfand, sind Spiele mit Publikum wegen der gesperrten Tribüne zurzeit nicht möglich.

Nicht mit Schokolade, dafür mit Blumen und einer Überraschung kamen die Trampolinsportler des TSV Ganderkesee in die neue Steinacker-Halle. Denn im Anschluss an ihre Vereinsmeisterschaft wollten sie Dankeschön sagen für einen außergewöhnlichen Einsatz: 38 Jahre lang hatte Brigitte Maß die Trampolin-Gruppe trainiert. Ihre Nachfolgerin Stephanie Will hatte eigens für die Ganderkeseerin mit allen Sportlern eine Schau einstudiert: Groß und Klein zeigten im Synchronspringen, was sie drauf haben – um anschließend mit je einer Blume ganz persönlich Danke zu sagen. TSV-Vorsitzender Uwe Vogel fasste seine Eindrücke mit einem Wortspiel zusammen: Im Trampolinsport des TSV sei Brigitte Maß in den vergangenen Jahrzehnten „das Maß aller Dinge“ gewesen. Auch Sportler aus anderen Abteilungen hätten aufmerksam zugeschaut, um zu erfahren, „wie macht sie das, wie begeistert sie die Kinder für den Sport?“. Die Geehrte selbst sagte, sichtlich

gerührt, es sei „eine schöne Zeit“ gewesen – und lud „ihre“ Trampolinsportler ein, im Sommer wieder bei ihr und ihrem Ehemann Adolf Maß an der Straße Am Gerichtsfelde vorbeizuschauen. Dort trafen sich die Aktiven schon in vielen Sommern – um zu baden oder die Seele baumeln zu lassen.

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