Munderloh Auf das gesamte Jahr gesehen können die Fußballer des TV Munderloh auf eine beachtliche Bilanz blicken: 34 Spiele haben die Kicker von Trainer Ralf Eilenberger in der Kreisliga absolviert, nur drei davon verloren. 26 Mal verließen die Munderloher als Sieger den Platz, fünf Spiele endeten unentschieden. „Das kann sich doch sehen lassen“, sagt Eilenberger.

Dass der Vizemeister der vergangenen Saison aktuell „nur“ auf dem vierten Platz steht, findet Eilenberger nicht dramatisch – obwohl seine Elf im Sommer von vielen Experten als erster Titelkandidat genannt wurde. Nach 16 Spielen hat der TVM 32 Punkte auf dem Konto. „Wir liegen durchaus noch im Rahmen“, erklärt Eilenberger, der allerdings schon ein Fernrohr benötigt, um die Tabellenspitze zu sehen: Dort zieht der SV Baris (48) einsam seine Kreise. „Das überrascht wahrscheinlich alle“, so Eilenberger, der das bisherige Abschneiden der Delmenhorster anerkennend analysiert: „Sie sind bis jetzt überragend aufgetreten, und das Selbstvertrauen wächst von Spiel zu Spiel. Außerdem hatte Baris kaum Verletzte und auch nur einen Platzverweis.“

Aber auch für seine Elf hat der Ex-Profi, der seit knapp einem Jahr bei den Munderlohern an der Seitenlinie steht, ein Halbzeitfazit gezogen – mit der Erkenntnis, dass es durchaus ein paar Punkte mehr hätten sein können. „Vor allem bei den beiden Remis gegen Berne und Großenkneten haben wir schlecht gespielt und vier Punkte verschenkt“, erklärt Eilenberger, während die Niederlage bei Spitzenreiter Baris (2:3) „unglücklich“ gewesen sei. „Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir vor der Saison mit Philip Müller und Tibor Braun zwei absolute Leistungsträger verloren haben“, erinnert der Coach. Hinzu kämen einige Langzeitverletzte, von denen er die Rückkehr von Bendix Schröder in der Rückrunde herbeisehnt.

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Sein letztes Pflichtspiel in diesem Jahr führt den TVM an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) im Kreispokal-Viertelfinale zum Ligarivalen FC Huntlosen. Den Punktspielvergleich gewann Munderloh auf eigenem Platz mit 3:1. „Wir wären jetzt eigentlich lieber im Wintermodus“, gibt Eilenberger zu, dass ihm der Pokalwettbewerb gerade nicht so gut passt. Mit Huntlosen war sich der TVM sogar einig, das Spiel in den Februar zu verschieben – dem stimmte der Spielausschuss aber nicht zu. „Wir werden sicherlich den einen oder anderen Spieler einsetzen, der bislang nicht so viele Einsätze hatte“, sagt Eilenberger.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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