Landkreis In der Handball-Landesliga der Frauen waren am Wochenende sowohl die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg als auch der TV Neerstedt erfolgreich.

HSG Grüppenbühren /Bookholzberg - HSG Osnabrück 25:19 (11:9). Die HSG nahm gegen Osnabrück Revanche für die im Hinspiel erlittene Niederlage. Das Team von Coach Harald Logemann übernahm das Kommando und setzte sich bis kurz vor der Pause auf 10:7 ab. Doch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich die HSG zunächst noch nicht weiter absetzen. Erst ein Wechsel in der Deckung zwischen Mareike Hermann und Jana Meenen, die nach beruflich bedingter Pause erstmals wieder im Kader stand, zeigte Wirkung. Noch einmal hätte es spannend werden können, als Joana Oekermann eine Hinausstellung erhielt, doch den fälligen Strafwurf vergab Osnabrücks Alexandra Reuter in dieser entscheidenden Phase gegen die gut haltende Sarah Grützmacher. In den verbleibenden fünf Minuten warfen die Osnabrückerinnen zwar noch einmal alles nach vorne, doch konterten die Gastgeberinnen die Gegentreffer sofort zu weiteren Toren und kamen so am Ende zu einem ungefährdeten Erfolg. So konnte auch Coach Harald Logemann nach Spielende einmal tief durchatmen: „Wir haben uns das Spiel wieder phasenweise selbst schwer gemacht. Doch haben die Mädels eine tolle Moral gezeigt und sich durch Gegentore nicht entmutigen lassen, sondern sofort konsequent nachgelegt. Besonders Lorena Krause wächst immer besser in die ihr zugedachte Rolle der Spielgestalterin hinein. Trotzdem müssen wir aber weiter unser gestecktes Ziel, den Abstieg zu vermeiden, konsequent verfolgen.“

Wilhelmshavener HV - TV Neerstedt 21:25 (11:14). Das Team von TVN-Trainer Maik Haverkamp hatte im ersten Spiel ohne die verletzte Spielmacherin Cordula Schröder-Brockshus einige Startschwierigkeiten. Nach zwei Treffern von Kirsten Kurok nahmen die Jadestädterinnen ihre Auszeit, doch schien diese die Haverkamp-Sieben erst richtig zu beflügeln, denn die Landkreislerinnen setzten sich kurz vor der Pause auf 14:10 ab. Schwach startete die Haverkamp-Sieben in die zweite Hälfte, der WHV blieb dran. Nach diesem kurzen offenen Schlagabtausch fanden die Neerstedterinnen aber wieder in die Spur. Doch erneut machten die Gäste mit einigen Fehlern im Spielaufbau und im Abschluss ihren Gegner stark, denn mit großem Einsatz kämpften sich die Gastgeberinnen erneut auf 19:21 heran. Als Angelika Sanders dann kurze Zeit später auch noch einen Strafwurf nicht verwandeln konnte, hätte das Spiel sogar kippen können. Doch rechtzeitig fand Neerstedt wieder in die Spur verteidigte einen Vier-Tore-Vorsprung (23:19) bis zum Schlusspfiff. Erleichtert äußerte sich Haverkamp nach Spielende: „Es war das erwartet schwere Spiel. Vor allem Agnieszka Blacha hat uns mit ihren entscheidenden Toren auf der Siegerstraße gehalten. Das Spielverständnis ohne Spielmacherin Cordula Schröder-Brockshus muss erst noch weiter wachsen.“

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