Landkreis Zum Jahresabschluss schienen sich die Handballfrauen des TS Hoykenkamp gegen Rastede erst schon im Winterschlaf zu befinden. TV Neerstedt II und TSV Ganderkesee setzte sich beide mit dem gleichen Ergebnis durch.

TS Hoykenkamp - VfL Rastede 25:24 (10:11). Erst spät in der zweiten Halbzeit bekam das Team von Trainer Elias Würdemann gegen den Konkurrenten aus Rastede die Kurve. Lange Zeit sah es so aus, als könnten die neuntplatzierten Gäste dem Tabellenzweiten ein Bein stellen. Nach dem Treffer zum 7:4 für die TSH durch Marion Bartels (16. Minute) übernahm nämlich Rastedes Hanne Göden die Verantwortung im Angriff. Mit sieben Toren in den ersten 30 Minuten sorgte sie für eine 11:10-Führung der Gäste.

Rastede legte nach dem Seitenwechsel direkt nach. Top-Torschützin Nina Hedemann, die in der ersten Hälfte noch blass geblieben war, erhöhte auf 13:10. Erst jetzt packten die Hoykenkamperinnen in der Deckung besser zu und schlossen auch die eigenen Angriffe sicherer ab. Beim 15:15 durch Wiebke Tjarks (41. Minute) war der Ausgleich geschafft. Das 20:19 von Alena Evers (48. Minute) markierte dann den Wendepunkt. Hedemann musste kurz darauf eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen, das Spiel wurde insgesamt ruppiger. Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht beeindrucken und zogen bis auf 24:20 davon, der Anschlusstreffer zum 24:25 von Göden kam zu spät.

TSG Hatten-Sandkrug II - TV Neerstedt II 20:23 (10:11). Zu Beginn der Partie kamen die Gäste nur schwer in Schwung, denn die 3-2-1-Deckung funktionierte nicht richtig.

Trotz vieler Fehler auf beiden Seiten übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und lagen nach dem 4:2 von Franziska Gil (8.) zunächst knapp vorne. Die Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und im Abschluss zogen sich dennoch weiterhin bei beiden Mannschaften wie ein roter Faden durch das Spiel. In der Schlussphase der ersten Hälfte ließ die TSG dann nach und die routinierte Neerstedterin Rieke Lehmkuhl sorgte mit zwei Treffern in Folge für den Ausgleich, ehe Janina Petko das letzte Tor vor der Pause erzielte.

Mit schnellen Kombinationen setzten sich die Gäste nach dem Kabinengang Tor um Tor bis auf 17:11 (39.) ab und schienen in der richtigen Spur zu laufen. Danach bäumte sich die TSG noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und kam durch Lena Ficke und Swantje Stapf bis auf 19:21 heran. In der Schlussphase übernahm aber Anne Uken Verantwortung und machte mit zwei Treffer in Folge von der Außenposition den Sack endgültig zu.

TvdH Oldenburg - TSV Ganderkesee 20:23 (9:14). Obwohl die Ganderkeseerinnen stark ersatzgeschwächt waren, agierten sie auch auf ungewohnten Positionen, größtenteils zielstrebig und in der Abwehr konsequent. Nach ausgeglichenem Beginn (4:4/13.) konnten sich die Gäste im Angriff immer besser in Position bringen und durch Treffer von Nicole Oldiges, Katja Schmertmann und Maike Berner ein 8:4 erspielen. Dieser Abstand hatte bis zum Pausenpfiff Bestand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien die TSV-Sieben noch in der Kabine zu sein, Fehler im Spielaufbau und Schwächen im Abschluss bestraften die Gastgeberinnen über ein schnelles Umschaltspiel sofort. So konnten die Oldenburgerinnen bereits in der 37. Minute nach vier Toren in Folge zum 15:15 ausgleichen. Erst nach dem 17:17 kamen Ganderkesee langsam wieder in Fahrt und konnte sich einen 22:17-Vorsprung erspielen. In den verbleibenden Minuten blieben Treffer auf beiden Seiten Mangelware, denn Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten weitere Tore.

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