Landkreis In der mit neun Teams bestückten Tischtennis-Verbandsliga mussten die Frauen des Hundsmühler TV dem Abstiegsgespenst monatelang in die Augen schauen. Nach dem nun feststehenden Saison-Aus kann das Quartett um Carmen Jeddeloh als Tabellensiebter einen Haken ziehen und sich dank des Klassenerhalts in die Sommerpause begeben. Auch die anderen Landkreisvertreter kamen weitgehend glimpflich davon.

Verbandsliga: „Das sind schon chaotische Zeiten im Moment, die auch den Sport nicht unberührt lassen. Es ist gut, dass jetzt die Entscheidung getroffen wurde, dass die Rückserie nicht zu einem späteren Zeitpunkt zu Ende gespielt wird und damit beendet ist“, meint Silke Mannott-Kampen. „So können wir direkt in die Planung für die nächste Saison gehen.“

Drei wichtige Spiele hatten die Hundsmühlerinnen, die unterm Strich auf 9:17 Punkte kamen, ursprünglich noch vor sich. Sie buhlten mit dem Tabellenachten Dahlenburger SK (9:21) um den Relegationsrang. „Dass die aktuelle Tabelle als Abschlusstabelle gilt, kommt uns natürlich entgegen. Es ist auch klar, dass nicht alle Vereine damit einverstanden sein können. Aber egal, für welche Regelung man sich entschieden hätte, einige Mannschaften trifft es immer unglücklich“, so Mannott-Kampen.

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Da es keine Relegation geben wird, darf neben Hundsmühlen auch Dahlenburg in der Verbandsliga bleiben. Als einziger Absteiger verlässt der punktlose SV Wissingen II die Staffel.

Obwohl die künftige sportliche Heimat bis jetzt fraglich war, wird beim Hundsmühler TV im Hintergrund bereits am neuen Team gefeilt. „Es wird Veränderungen geben, wir wollen uns verstärken“, verrät Mannott-Kampen, ohne dabei ins Detail zu gehen: „Es gibt Ideen, wir haben aber noch nichts zu verkünden.“

Bezirksoberliga Nord: Als unangefochtener Tabellenführer hat die Hundsmühler Reserve den Sprung in die Landesliga realisiert. Mit 25:5 Zählern war der HTV das beste Team der Liga.

Bezirksliga Ost: Gleich drei Kreis-Teams schlugen in der Bezirksliga auf. Und daran wird sich auch im kommenden Jahr nichts ändern. Der TTV Klein Henstedt (19:9 Punkte) schnupperte als Dritter an der Vizemeisterschaft. Eine zentnerschwere Last fiel der TTG Dünsen/Harpstedt/Ippener und der TS Hoykenkamp von den Schultern: Beide Teams gerieten im Ligakeller in arge Nöte, hatten nun etwas Glück und bleiben vom Abstieg verschont. Aufgrund von Personalproblemen ist die TTG in der Rückrunde durchgereicht worden. Mit 11:19 Punkten und Platz sechs kommt dem Quartett die vorzeitige Pause wie gerufen. Gleiches gilt für Hoykenkamp, das als Achter (8:18 Zähler) in die Relegation gemusst hätte.

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