LANDKREIS In der Handball-Landesliga der Frauen gewannen beide Landkreis-Mannschaften.

TSG Hatten-SandkrugHSG MTV Aurich/TuS Aurich-Ost 27:10 (14:6). Zu einem ungefährdeten Erfolg kam die TSG Hatten-Sandkrug im letzten Spiel des Jahres gegen die immer noch punktlosen Gäste aus Aurich. Von Beginn an dominierte das Team von Trainer Björn Schilke.

Obwohl es in einigen Phasen auch Leerlauf gab, war Schilke mit dem Auftreten seiner Spielerinnen zufrieden. Ein besonderes Lob verteilte er an die Deckung mit einer starken Arlina Pusch im Tor. Sie zog dem gegnerischen Rückraum gleich zu Beginn mit einigen Paraden den Zahn. Erst in der 15. Minute musste sie nach einem Siebenmeter hinter sich greifen.

Nach dem ersten Gegentreffer verlor die TSG ein wenig den Faden, und die Gäste verkürzten auf 4:8. Dann aber lief es wieder rund und mit schnellem Spiel und druckvollen Kombinationen wurden sehenswerte Treffer erzielt. Auch die Deckung um Organisatorin Joana Wolken steigerte sich immer mehr. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen schließlich schon mit acht Toren vorn.

Auch nach dem Seitenwechsel ging die TSG weiter volles Tempo, die Deckung war kaum noch zu überwinden und die erkämpften Bälle wurden wiederholt zu leichten Kontertoren genutzt. So baute Hatten-Sandkrug weiter aufs Tempo. Auch wenn sich noch einige technische Fehler einschlichen, wurde der Abstand über 23:9 bis zum klaren Endstand ausgebaut.

TV NeerstedtTuS Lemförde 25:12 (16:7). Auch der zweite Landkreis-Vertreter kam zu einem ungefährdeten Erfolg. Die Vorgaben von Trainer Jan-Bernd Schwepe waren klar: Der TVN wollte dieses Mal das eigene Spiel durchbringen und mit einem Sieg die Halle verlassen. Neerstedt konnte nicht in Bestbesetzung antreten. Mit Manuela Ahrens und Manuela Mertens nahmen zwei verletzte Spielerinnen nur auf der Bank Platz.

Trotzdem kam die Schwepe-Sieben gut ins Spiel. Die Deckung mit der überragenden Torhüterin Katharina Marks hatte den Lemförder Rückraum gut im Griff und die erkämpften Bälle wurden sofort in schnelle Gegenstöße umgesetzt. Hier war in den ersten Minuten Janina Kröger überhaupt nicht zu bremsen. Ihr gehörten die ersten fünf Tore. Davon erzielte sie vier durch Konter. Nach dem 7:3 für den TVN kam dann aber Sand ins Getriebe, Lemförde verkürzte den Rückstand auf 5:8 (17.). Der TVN fand aber ins Spiel zurück und gab erneut richtig Gas. Zur Pause lag der Vorsprung bei neun Toren.

Dann verflachte das Spiel etwas, denn Lemförde konnte sich auch weiterhin kaum gegen die TVN-Deckung durchsetzen.

Erst in der Schlussphase ging noch einmal ein Ruck durch das Schwepe-Team. Und so gab es in den letzten Minuten noch fünf Kontertore durch Anneke Lüschen und Nadja Albes. Schwepe: „Dieser Sieg war ganz wichtig für meine Spielerinnen. Wir haben lange nicht mehr so flüssig gespielt.“

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