Landkreis Einsame Kreise an der Spitze der Regionsoberliga ziehen weiterhin die ungeschlagenen Handballer der HSG Hude/Falkenburg. Grüppenbühren/Bookholzberg III verlor unnötig.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - HSG Hude/Falkenburg 26:31 (12:17). Zweimal war die HSG Hude/Falkenburg an diesem Wochenende gefordert, doch trotz einiger personeller Probleme meisterte das Team von Coach Lars Osterloh beide Hürden sehr souverän. In der ersten Partie sorgten die Gäste mit einem Blitzstart für klare Verhältnisse.

Mit einem ausgezeichnet aufgelegten Keeper Sebastian Auffarth als Rückhalt, der in den ersten zehn Minuten der Partie selbst beste Chancen des Gegners parierte, setzte sich die Osterloh-Sieben schnell auf 6:0 ab und verwaltete diesen Vorsprung bis zur Pause sehr geschickt. Obwohl Matthias Düßmann bereits nach zehn Minuten verletzt ausfiel, gab es im Spiel des ungeschlagenen Tabellenführers weiterhin keinen Bruch.

HSG Hude/Falkenburg - BTB Oldenburg 31:21 (17:10). Nur etwa 20 Stunden später stand für die HSG das nächste Spitzenspiel auf dem Programm – und erneut setzte sich der Favorit gegen einen Verfolger durch. Nur wenige Minuten konnten die Gäste das Spiel offen gestalten, denn die Hausherren setzten von Beginn an den Gegner mit hohem Tempo unter Druck und profitierten dabei erneut von den ausgezeichneten Torwartleistungen von Daniel Herden.

Da nutzte auch die recht robuste Abwehrarbeit der Gäste nicht viel, den schnellen Kombinationen hatten die Oldenburger Abwehrrecken nur wenig entgegenzusetzen. Nach einer 9:3-Führung (13. Minute) durch Luka Schultz ließ es die Osterloh-Truppe einige Minuten etwas geruhsamer angehen, ehe man erneut Gas gab und sich bis zur Pause schon auf sieben Tore absetzte. Nachdem die HSG dann zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 24:15 (48.) davonzog, war die Begegnung praktisch schon entschieden.

TSV Großenkneten - TvdH Oldenburg III 22:26 (9:13). Auch gegen die Oldenburger setzte Großenkneten die Negativserie fort und hat es als Tabellenletzter sehr schwer, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu schaffen. Dabei hatten die Gastgeber durchaus die Möglichkeit zum Erfolg, denn auch die Gäste zeigten eine schwache Leistung und ließen besonders im Angriff etliche gut Möglichkeiten liegen. Nur zu Beginn der Begegnung zeigten die Oldenburger bei Ballgewinnen in der Deckung ihr Paradestück. Über die erste Welle kamen sie zu einigen schnellen Kontertoren, und hier fand die Kneter Deckung zunächst kein Gegenmittel.

Doch auch im Angriff zeigten die Hausherren große Schwächen, denn im Spielaufbau gab es etliche Ballverluste. So setzten sich die Gäste von Beginn an kontinuierlich ab und lagen beim 11:6 (19.) bereits deutlich vorn. Mit einem kurzen Aufbäumen konnte sich Großenkneten bis zur Pause noch einmal auf vier Tore heranarbeiten, doch setzten sich die Gäste nach dem Seitenwechsel erneut deutlicher ab.

DSC Oldenburg - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 30:29 (16:14). In einem Spiel auf Augenhöhe kassierten die Gäste eine völlig unnötige Niederlage und fallen erneut in die untere Tabellenhälfte zurück. Knackpunkt in dieser Begegnung war zum einen die schwache Chancenverwertung und zum anderen eine ungewohnte Abwehrschwäche, denn man bekam keinen Zugriff auf die gegnerische Offensive.

So erreichten im gesamten Spiel nur die beiden Keeper Normalform. Die erste Hälfte blieb weitgehend ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich um mehr als einen Treffer Differenz absetzen. Erst kurz vor der Pause ging das DSC-Team mit zwei Toren in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel gab es bis zum 21:21 (43.) einen offenen Schlagabtausch, doch nun kam die beste Phase der Gäste aus Grüppenbühren/Bookholzberg.

Mit mehr Druck im Spiel erzielten Jan-Niklas Ordemann und Frank Rais eine Zwei-Tore-Führung, verteidigten diese bis zehn Minuten vor dem Ende und schienen auf einem guten Weg zu sein. Doch es war nur ein kurzes Strohfeuer, denn in der Folge ließen die Gäste erneut klare Chancen aus und vergaben die Möglichkeit, weiter nachzulegen. So kamen die Oldenburger wieder zurück, drehten das Spiel erneut und gewannen denkbar knapp.

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