Landkreis In der Handball-Regionsoberliga der Frauen feierten Neerstedt II und Hatten-Sandkrug Heimsiege.

TV Neerstedt II - Oldenburger TB 26:24 (13:10). Lange Zeit merkte man dem Spiel der Gastgeberinnen das Fehlen der beiden Angreiferinnen Miriam Pundsack und Anna Görke an. Daher gab es im Tempospiel einige Schwächen, und die Gäste blieben in der ersten Hälfte bis zum 10:10 (27.) in Schlagdistanz. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte konnte sich Neerstedt mit drei Toren in Folge von Anne Uken (2) und Sarah Oehlerking absetzen.

Nachdem Manuela Garms zu Beginn der zweiten Hälfte den Abstand auf 17:12 ausgebaut hatte, schienen die Gastgeberinnen von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus in der richtigen Spur zu laufen. Doch der OTB ließ nicht locker, und mit den Treffern von Goalgetterin Maren Kamjunke und Christin Saibel war man beim 18:18 (43.) wieder auf Augenhöhe. Rechtzeitig ging aber ein Ruck durch das Neerstedter Team, das sich bis vier Minuten vor Schluss auf 26:21 absetzte.

TSG Hatten-Sandkrug - DSC Oldenburg 30:19 (14:4). Mit einem Blitzstart und Treffern der überragenden Spielmacherin und Goalgetterin Jana Janßen setzte sich die TSG schnell auf 6:1 ab (9.) und baute diesen Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich schon vorentscheidend auf zehn Tore aus.

Auch nach dem Seitenwechsel kam der schwache Oldenburger Angriff gegen die starke und aufmerksame TSG-Deckung kaum zu Treffern, so dass es nach einem Tor von Johanna Fiek zum 21:6 (41.) nach einem Kantersieg für die Gastgeberinnen aussah. Nach einer Auszeit der Gäste schien die TSG aber dann den Faden zu verlieren, denn beste Chancen wurden kaum noch genutzt, und auch die Deckung packte nicht mehr so energisch zu. So drehte Oldenburg nun auf und kam durch Jana Jentsch und Nadine Fabian zu etlichen einfachen Treffern. Doch der Abstand der Oldenburgerinnen war einfach zu groß und so gab es am Ende trotz der Aufholjagd der Gäste noch einen klaren Heimsieg.

VfL Oldenburg IV - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 33:29 (19:15). Nahe dran am ersten Punktgewinn war der Tabellenletzte in Oldenburg. Ausschlaggebend für die knappe Niederlage war, dass die HSG-Deckung die beiden wurfstarken Rückraumschützen Franziska Lath und Melissa Eggers nie richtig in den Griff bekam. Außerdem machten die Gäste im Spielaufbau einige Fehler. So nutzten die schnellen Oldenburgerinnen diese Ballgewinne und kamen so über die erste und zweite Welle zu insgesamt acht einfachen Treffern. Trotzdem kämpfte das Team von Hendrik Kossen mit großem Einsatz weiter und lag bis zur Pause nur mit vier Toren zurück.

Auch in Halbzeit zwei blieb es eng, denn auch eine 20:16-Führung der Oldenburgerinnen schreckte die HSG nicht ab. Als die achtfache Torschützin Frauke Hische Mitte der zweiten Hälfte die Gäste mit 25:26 in Führung brachte, schien ein Sieg möglich. Doch in den entscheidenden Momenten gab es erneut Fehler im Spielaufbau, und so holte sich Oldenburg die Führung wieder zurück und gab diese nicht mehr aus der Hand. Kossen war mit der Leistung seines Teams hoch zufrieden: „Das war endlich einmal eine Leistung, auf die man für die nächsten Begegnungen aufbauen kann.“

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