Landkreis Die Spitzenmannschaften der Handball-Regionsoberliga ließen auch am vergangenen Wochenende nichts anbrennen.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg III - TvdH Oldenburg III 27:16 (10:8). Bis Mitte der zweiten Hälfte hatte der Tabellenführer einige Mühe, gegen die nur mit einem kleinen Kader angetretenen Gäste in der Spur zu bleiben. Erst als die Kraft und damit auch die Konzentration bei den Oldenburgern mehr und mehr nachließ, konnte sich das Team von Coach Gerold Steinmann immer besser in Szene setzen. Hier zeigte sich die volle Auswechselbank als großer Vorteil, denn die Hausherren hielten bis zum Schlusspfiff das Tempo hoch und kamen so nach dem 16:13 über 21:14 (51. Minute) zu einem ungefährdeten Erfolg.

DSC Oldenburg - Harpstedter TB 21:28 (11:14). HTB-Trainerin Desiree Görzel hatte bereits im Vorfeld eindringlich vor dem Gegner aus der unteren Tabellenregion gewarnt, der schon mit einigen respektablen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Dennoch kamen die Gäste nur schwer ins Spiel. Unkonzentriertheiten in der Deckung nutzte der DSC immer wieder gnadenlos aus, und so musste Harpstedts Trainerin die Abwehr im Verlauf der Begegnung einige Male umstellen. Harpstedt lag zwar von Beginn an in Führung, konnte sich aber nie deutlich absetzen. Erst kurz vor der Pause gelang eine Drei-Tore-Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte ging dann die Abwehr energischer in die Zweikämpfe, und auch das Umschalten in die Offensive gelang besser. Nils Kern baute die Führung auf 18:11 (38.) aus. Der DSC kam zwar noch einmal auf 19:23 (54.) heran, doch die Schlussphase gehörte wieder dem HTB.

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TSV Ganderkesee - VfL Bad Zwischenahn 15:13 (7:7). Es war ein reiner Arbeitssieg für das Team von TSV-Coach Christoph Kannenberg. So hatten die Hausherren gerade in der Abwehr viel Glück, dass Keeper Andreas Kirschning einen Sahnetag erwischt hatte und sein Team mit etlichen tollen Paraden jederzeit im Spiel hielt. Dagegen versagte der Angriff der Blau-Weißen in der Anfangsphase völlig. Bis zur zwölften Minute gelang den Ganderkeseern lediglich ein Treffer – und dieser per Siebenmeter durch Michael Uken. Auch in der Folge tat sich die Kannenberg-Sieben in der Offensive recht schwer. Ausgerechnet in Unterzahl konnten die Hausherren dann durch zwei Treffer von Uken zum 6:6 (23.) ausgleichen. In der verbleibenden Zeit ließen beide Mannschaften weitere hochkarätige Chancen liegen.

Gleiches Bild im zweiten Durchgang: Kirschning blieb beste Mann auf dem Spielfeld. Die schwache Abschlussquote setzte sich hingegen weiter fort. Sogar von den acht zugesprochenen Strafwürfen wurden nur drei verwandelt. Bis zum 14:13 fünf Minuten vor dem Ende blieb die Begegnung völlig offen. Im Gegenzug erhöhte Maik Petrick auf 15:13 – mehr passierte nicht.

TV Neerstedt II - TS Hoykenkamp II 37:22 (17:8). Das Landkreisduell gegen das sieglose Schlusslicht entschied der Tabellendritte aus Neerstedt deutlich für sich. Die Partie war von Beginn an recht einseitig, denn die Gastgeber zogen mit konzentriertem Angriffsspiel bereits nach elf Minuten auf 7:1 davon. Besonders den insgesamt zwölffachen Torschützen Niklas Löding bekam die Hoykenkamper Deckung kaum einmal in den Griff. Die Abwehr der Neerstedter mit einem starken Keeper Dennis Dohle als Rückhalt ließ derweil den Gäste-Angriff nur selten zur Entfaltung kommen. Nach dem 9:3 ließ Neerstedt II die Zügel zwar ein wenig schleifen, so dass Hoykenkamp durch Andre Prießner auf 12:7 (23.) herankam. Danach forcierte die TVN-Reserve wieder das Tempo und baute den Vorsprung bis zur nach der Pause bereits entscheidend auf 22:9 (Stjorven Schröder/ 36.) aus. Anschließend wechselte TVN-Coach Ninos Chabo munter durch und gab allen Akteuren Einsatzzeiten. Beide Teams erzielten danach noch zahlreiche Treffer.

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