Landkreis Der TuS Heidkrug steht als Meister der Fußball-Kreisliga bereits fest – im Abstiegskampf fällt dagegen noch eine Entscheidung, womöglich bereits an diesem Freitagabend. Denn der SV Achternmeer tritt um 19.30 Uhr beim VfR Wardenburg an. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt sicher. Lässt der SVA allerdings Punkte liegen, kann der TV Falkenburg, der aktuell einen Zähler weniger auf dem Konto hat, am Samstagmittag noch vorbeiziehen.

„Ich halte nichts davon, den Spieltag so auseinander zu pflücken“, sagt Falkenburgs Trainer Georg Zimmermann und ergänzt: „Aber das finde ich das ganze Jahr über nicht schön. Früher spielte man sonntags um 15 Uhr. Mir hat das besser gefallen.“ Ein Vor- oder Nachteil sehe er für sein Team nicht. „Wir müssen mindestens einen Punkt holen, um noch eine Chance zu haben. Was Achternmeer macht, können wir ohnehin nicht beeinflussen“, sagt Zimmermann.

Dass am letzten Spieltag der Saison alle Spiele gleichzeitig stattfinden müssen, sei nicht in der Spielordnung festgelegt, teilte der Vorsitzende des Spielausschusses Oldenburg-Land/Delmenhorst, Thomas Luthardt, mit. „Wir sind dem Wunsch einiger Vereine nachgekommen, das eine oder andere Spiel zu verlegen“, erklärte er.

„Ich fände es besser, wenn die letzten beiden Spieltage immer zeitgleich angepfiffen würden“, sagt Fußball-Kreis-Vorsitzender Erich Meenken. Zwar könne er auch verstehen, dass sich die Teams eine Verlegung wünschen, um einen guten Kader zusammen zu bekommen, dennoch sei er froh, dass wenigstens die Meisterschaft schon entschieden ist. „Gut, dass es keine Konsequenzen hat, dass der Spieltag verteilt ist“, meint Meenken, für den der TSV Großenkneten die größte Überraschung der Saison war. „Lange sah es bei ihnen sehr gut aus, ich denke mit einem Platz unter den Top fünf wird man zufrieden sein“, schätzt der Kreis-Vorsitzende. Meister Heidkrug habe er dagegen für die oberen Tabellenplätze auf dem Zettel gehabt, genau wie den Ahlhorner SV.

Enttäuscht hat ihn dagegen ein anderer Verein. „Leider muss ich sagen, dass ich mit meinem eigenen Verein, dem Delmenhorster TB, nicht zufrieden bin. Letzte Saison war schon nicht gut, aber man konnte sich noch retten. Aber dieses Jahr kam der Absturz“, bedauert Meenken. Die Zusammensetzung des Kaders habe bei den Delmenhorstern einfach nicht gepasst, und so müssen sie nächstes Jahr in der 1. Kreisklasse einen Neustart wagen.

Dafür kommt ein anderer Delmenhorster Club in die Kreisliga. „Ich denke, dass Hicretspor die Kreisliga bereichern kann. Auch der VfL Wildeshausen II wird das auf jeden Fall tun. Die Mannschaft hat einen Reifeprozess hinter sich und wird die Kreisliga nächste Saison aufmischen“, vermutet der Kreis-Vorsitzende, der damit rechnet, dass auch der TV Falkenburg kommende Spielzeit in der 1. Kreisklasse verbringen muss. „Rein sportlich gesehen hat Achternmeer die bessere Ausgangslage“, sagt Meenken.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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