Landkreis Noch bevor die Handballer in die neue Saison starten, wird es an diesem Wochenende im HVN/BHV-Pokal der Männer ernst. Dabei werden die Turniere der Runde eins bis drei in diesem Jahr erstmals im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit einer Spielzeit von zweimal 15 Minuten ausgespielt. Lediglich das Final Four bleibe in der gewohnten Form, erklärte Olaf Bunge, Mitarbeiter des HVN-Spielausschusses.

Dabei müsste sich das erste Team der HSG Delmenhorst am Samstag beim TuS Rotenburg gegen die SG Buntentor/Neustadt, SG HC Bremen/Hastedt II und Gastgeber Rotenburg eigentlich durchsetzen. Da aber Coach Jörg Rademacher einige angeschlagene Spieler zu beklagen hat und sein Team an einem Turnier der HSG Nienburg teilnimmt, wird die HSG-Reserve unter Coach Timo Hermann in dieser Runde antreten.

Auf einige wichtige Spieler wird Adrian Hoppe, Trainer der TS Hoykenkamp, am Samstag beim TuS Haren wohl verzichten müssen. So wird wohl eine Rumpftruppe, die von der eigenen Reserve aufgefüllt wird, das Turnier bestreiten. Neben dem Veranstalter wir das Hoppe-Team auf den TvdH Oldenburg sowie auf den Landesklassen-Vertreter TV Neerstedt II treffen. „Für mich ist es wichtig, dass die Akteure weiter Spielpraxis sammeln, um zu Beginn der Saison das Erlernte auch entsprechend umsetzen zu können“, meint Hoppe. „Zudem ist unser Gegner im Pokal gleich der erste Gegner in der neuen Saison, bei dem wir auswärts antreten.“

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Mit einer neu formierten Mannschaft geht der TV Neerstedt II in die neue Saison und will sich in der ersten Pokalrunde entsprechend präsentieren. Betreuer Thomas Lindenthal hofft, dass seine Mannschaft gegen die höherklassigen Teams lernen kann.

Indes tritt der TV Neerstedt bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn an. Dort spielt das Team von Trainer Björn Wolken neben dem Gastgeber am Samstag auch gegen den VfL Oldenburg und den TV Dinklage um den Einzug in die nächste Runde.

Coach Andreas Müller vom Verbandsliga-Aufsteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat ebenfalls personelle Sorgen. Bei der HSG Barnstorf/Diepholz wird nur ein recht kleiner Kader antreten. So sieht der Trainer diese drei Begegnungen mit den Oberligisten des Gastgebers, des TV Cloppenburg sowie dem Landesligisten HSG Altes Amt Friesoythe als weitere Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen auf die neue Saison. „Unser Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf der kommenden Saison, und so lege ich keinen gesteigerten Wert auf ein Weiterkommen“, sagt Müller, der selbst mit der A-Jugend und Trainer Stefan Buß bei einem Vorbereitungsturnier in Emsdetten weilt. „Auch wenn noch einige Spieler berufs- bzw. urlaubsbedingt fehlen werden, werden wir trotzdem mit einer spielfähigen Mannschaft anreisen und uns gut präsentieren.“

Das verjüngte Team der TSG Hatten-Sandkrug tritt am Sonntag bei der HSG Haselünne/Herzlake neben dem Gastgeber auch gegen den Elsflether TB und den TV Dinklage II an. „Wir haben zwölf Spieler mit Torwart – wollen das aber gerne noch auffüllen auf 14 Akteure“, sagt Co-Trainer Robert Langner. Zwei Spieler würden noch gesucht werden, man sei in Gesprächen. Das Ziel sei es, die Mannschaft weiter zu verjüngen und Nachhaltigkeit zu schaffen, so Langner. „Der Pokal ist eine ungeliebte Angelegenheit, weil es noch mehr Spiele bedeutet“, meint der spielende Co-Trainer. „Wir nehmen das als Testspiel vor der Saison.“ Positiv sei, dass in Herzlake kein Haftmittel erlaubt sei. „Beim ersten Ligaspiel gegen Barnstorf/Diepholz II ist das auch verboten“, weiß Langner. Somit sei es ein gutes Training.

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