Landkreis Während die Handballfrauen der HSG Hude/Falkenburg II in der Landesklasse ihre weiße Weste wahren konnten, setzte es für die TSG Hatten-Sandkrug die erste Saisonniederlage.

TSG Hatten-Sandkrug - SG Obenstrohe/Dangastermoor 24:29 (12:11). Eine Halbzeit reichte der überragenden SG-Spielerin Melanie Coquille aus, um die Gastgeberinnen mit ihren insgesamt 16 Treffern fast im Alleingang zu bezwingen. Dabei konnte das Team von TSG-Coach Grzegorz Goscinski nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen und kassierte die erste Saisonniederlage. Hatten-Sandkrug spielte über weite Strecken zu phlegmatisch und ließ den richtigen Biss in der Deckung vermissen. Nachdem Coquille die Gäste in der Anfangsphase mit 5:2 (11.) in Führung geworfen hatte, stellte der TSG-Coach die Abwehr um und nahm die gegnerische Ausnahmespielerin in kurze Deckung. Das fruchtete zunächst, denn nun kamen die Landkreislerinnen besser ins Spiel, auch wenn Laura Mayer und Lisa Rangnick Pech mit einigen Würfen hatten. Als Angelika Sanders (insgesamt 9 Tore) Mitte der ersten Halbzeit die TSG erstmals mit 6:5 in Führung brachte, schienen die Sandkrugerinnen in die Spur gefunden zu haben.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief aber fast gar nichts zusammen, denn die Abwehr bekam überhaupt keinen Zugriff mehr auf den Gegner. Besonders Coquille, die weder mit der kurzen Deckung noch im Abwehrverband der TSG zu bremsen war, nutzte jede noch so kleine Chance mit kämpferischem Einsatz zu weiteren Treffern.

HSG Hude/Falkenburg II - Tura Marienhafe 26:19 (11:7). Die Gastgeberinnen behielten ihre weiße Weste und übernahmen die Tabellenspitze. HSG-Trainerin Inge Breithaupt gab den jungen Spielerinnen viele Einsatzzeiten. So war zwar phasenweise etwas Sand im Spielgetriebe, denn gerade den Youngstern fehlte es noch etwas an Erfahrung. Trotzdem zeigte das Team in der veränderten Aufstellung gute Ansätze. Im Angriff wechselten Licht und Schatten, doch waren die erfahrenen Spielerinnen wie Katrin Hoppe und Anja Wessels immer zur Stelle, wenn es mal enger wurde.

Marienhafe setzte die Gastgeberinnen mit schnellem Anwurf- und Tempospiel über 60 Minuten oftmals unter Druck und kam so zu einer ganzen Reihe einfacher Treffer. Auch gegen die aggressive Deckung der Ostfriesinnen musste sich die HSG-Offensive ihre Tore erarbeiten, doch wenn das Kombinationsspiel schnell und sicher durchgespielt wurde, kamen die Landkreislerinnen wiederholt zu sehenswerten und wichtigen Toren.

Erst in der Schlussphase ließen die Gastgeberinnen aufgrund einiger Wechsel die Zügel erneut ein wenig schleifen. Marienhafe kämpfte bis zum Schlusspfiff um jeden Ball, zog aber am Ende deutlich den Kürzeren.

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