Landkreis Bevor die neue Saison startet, geht es für die Handballerinnen an diesem Wochenende im HVN/BHV-Pokal um den Einzug in die zweite Runde. Analog zu den Männern ist auch bei den Frauen der Modus modifiziert worden – mit den ersten drei Pokalrunden in Turnierform (vier Teams, „Jeder gegen Jeden“) und dem abschließenden Final-Four-Turnier.

Gut verkaufen will sich der Landesklassen-Vertreter HSG Hude/Falkenburg II, der sich beim Elsflether TB mit den Oberligisten des Gastgebers, des ATSV Habenhausen sowie dem Bremer Landesklassenvertreter HSG Schwanewede/Neuenkirchen auseinandersetzen muss. Für Hudes Trainerin Inge Breithaupt steht in diesem Turnier das weitere Einspielen der Mannschaft im Vordergrund, bevor es zwei Wochen später zum Saisonbeginn beim MTV Aurich richtig ernst wird.

Klar verteilt sind die Favoritenrollen in der Gruppe der TSG Hatten-Sandkrug. Beim SV Sf Larrelt wird der Oberliga-Aufsteiger SG Friedrichsfehn/Petersfehn als beherrschende Team gesehen. Hier wird es die neu formierte Mannschaft aus Hatten-Sandkrug schwer haben, sich zu behaupten. Doch will sich das Team von TSG-Coach Grzegorz Goscinski gut präsentieren – neben dem Gastgeber ist der MTV Aurich ein Gegner, dem man in der Saison ein weiteres Mal begegnen wird.

Derby-Time gibt es beim TV Neerstedt: Hier treffen die Landkreisvertreter aus der Landesliga, der TVN und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, im ersten Spiel aufeinander. Neben dem Favoriten TV Cloppenburg (Oberliga) wird noch die Reserve des TuS Frisia Goldenstedt antreten. Neerstedts Co-Trainer Michael Kolpack sieht die Chancen für das Weiterkommen recht realistisch: „Unserer Mannschaft fehlen die angeschlagenen Spielerinnen Sina Huntemann, Agnieszka Blacha und Nadine Menkens, so dass wohl nur eine weitere Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen stattfinden wird. Eine gezielte Vorbereitung ist durch das wiederholte Fehlen einiger Spielerinnen kaum möglich. So wir es wohl in erster Linie darum gehen, sich weiter einzuspielen.“

Ähnliche Probleme hat auch Harald Logemann, Coach der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Auch ihm fehlen etliche Spielerinnen, so dass Logemann wohl auf Aushilfen der Reserve zurückgreifen muss, um überhaupt spielfähig zu sein. „Trotzdem wollen wir uns gut verkaufen, denn dieses Turnier ist abschließend der letzte große Test unter Wettkampfbedingungen, mit dem wir uns auf die Saison vorbereiten können,“ sagt Logemann.

„Huhn im Korb“ ist die HSG Harpstedt/Wildeshausen, die es in Mühlen mit drei scheinbar übermächtigen Gegnern zu tun bekommt. Ein weiterer Grund dafür ist die personelle Situation, mit der HSG-Coach Udo Steinberg einige Probleme hat: „Unser Kader ist stark geschrumpft, etliche Spielerinnen haben berufsbedingt aufgehört oder gewechselt, zudem gibt es einige Kranke und Verletzte, so dass ich nur mit einem Mini-Kader antreten kann.

So wird Harpstedt/Wildeshausen gegen die HSG Hude/Falkenburg (Oberliga) und SV GW Mühlen (Landesliga) wohl keine Chance haben. Auch gegen den Landesklassenvertreter SFN Vechta II rechnet sich Steinberg allenfalls Außenseiterchancen aus. Trotzdem hofft der Coach, dass sich sein Team gut präsentieren wird und die Spiele als weitere Vorbereitung auf die kommende Saison sieht.

Der Reserve des TV Neerstedt hat hingegen seine Mannschaft vom Pokalwettbewerb zurückgezogen.

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