Landkreis Durchwachsen fällt die Bilanz der A-Jugendfußballer aus dem Landkreis nach dem Abschluss der Bezirksliga-Hinrunde aus: Während die JSG Wardenburg/Benthullen/Tungeln und der VfL Stenum auf ein zufriedenstellendes Halbjahr zurückblicken, waren die JSG DHI Harpstedt und der TSV Ganderkesee von Verletzungssorgen geplagt.

 JSG Wardenburg

5. Platz (12 Spiele/35:25 Tore/17 Punkte): Das am besten platzierte Team aus dem Landkreis ist ein Aufsteiger: die JSG Wardenburg/Benthullen/Tungeln. Dabei hatte die Spielgemeinschaft mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Denn nach sieben Saisonspielen stand lediglich ein Erfolg zu Buche.

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„Die Jungs mussten zu Beginn lernen, dass sie die Spiele nicht mehr im Vorbeigehen gewinnen können. Der Unterschied zwischen Kreis- und Bezirksliga war spürbar“, erklärt Trainer Marcel Schmidt.

Auf den mäßigen Start antwortete Wardenburg allerdings eindrucksvoll: Die JSG feierte in der Folge vier Siege am Stück und arbeitete sich ins sichere Mittelfeld vor. „Nach der Durststrecke haben sich die Jungs zusammengesetzt, und wir haben uns als Team gesteigert“, begründet Schmidt den Aufschwung. Zudem hätten sich die Neuzugänge mit der Zeit sehr gut integriert, so der Coach.

Das angestrebte Ziel bleibt trotz des fünften Platzes der Klassenerhalt. „Dafür muss der Rückrundenstart besser als der Beginn der Hinserie werden“, fordert Schmidt.

 VfL Stenum

6. Platz (11 Spiele/36:30 Tore/17 Punkte): Eine mehr als solide Hinrunde legte ebenfalls der VfL Stenum hin. Nach zwei Pleiten zu Beginn stabilisierten sich die Schützlinge von Trainer Frank Radzanowski und blieben unter anderem gegen die Landkreis-Teams ungeschlagen.

„Mit der Hinrunde bin ich absolut zufrieden. Wir stehen aktuell da, wo wir auch am Ende der Saison stehen wollen“, sagt Radzanowski. Zwar merke man seiner Mannschaft, die hauptsächlich aus dem jüngeren Jahrgang (2000) besteht, den körperlichen Nachteil an, allerdings sei der VfL vielen Teams technisch überlegen, betont der Trainer. Vor allem die beiden 2001er Felix Oetjen und Tim Weiand, die sich als B-Jugendspieler bei den A-Junioren etabliert haben, wolle Radzanowski hervorheben.

Verzichten muss der Coach in der Rückrunde jedoch auf Lukas Brümmer, der den Verein aufgrund des langen Anfahrtweges verlässt und nach Harpstedt wechselt. Mit ihm geht auch Vater Michael, der als Co-Trainer fungierte. „Es ist natürlich schade, dass die beiden uns verlassen. Dennoch möchte ich mich für die Zusammenarbeit bedanken“, findet Radzanowski versöhnliche Worte. Die Stelle des Co-Trainers übernimmt nun Herrenspieler Maximilian Klatte. „Da haben wir eine gute Lösung gefunden. So kann der Kontakt zur ersten Herren geknüpft werden“, freut sich Radzanowski auf seinen neuen Assistenten. Derweil sei das Rückrundenziel die Bestätigung des sechsten Platzes.

 DHI Harpstedt

10. Platz (11 Spiele/23:32 Tore/11 Punkte): Als „durchwachsen“ bezeichnet Michael Würdemann, Trainer der JSG DHI Harpstedt, die Hinserie seiner Mannschaft. Nach zwei Siegen zu Beginn holte die Spielgemeinschaft aus den folgenden sechs Partien lediglich einen Punkt. Gegen Ende der Hinserie konsolidierten sich die Harpstedter mit zwei Erfolgen aus drei Begegnungen und verschafften sich ein Polster zur Abstiegszone.

„Wir hatten eine ellenlange Verletzungsliste. Vor allem die Spieler des älteren Jahrgangs fehlten uns“, betont Würdemann. Zu allem Überfluss zog sich nun auch Abwehrchef Christoph Kammann einen Außenbandriss zu. „Er wird mindestens drei Monate, möglicherweise sogar die komplette Rückrunde fehlen“, berichtet der Coach. Daher werde das Team von mindestens zwei externen Zugängen verstärkt: Neben Lukas Brümmer vom VfL Stenum habe Würdemann einen weiteren Spieler auf der Liste. „Zudem sind wir noch auf der Suche nach einem Torhüter. Leider ist unser Keeper Oliver Wobig verletzungsanfällig“, schildert Würdemann. „Zuletzt war unser Stürmer Saif-Eddin Jarjir im Tor. Er hat zwar gut gehalten, aber uns fehlte die Option im Angriff.“

In der Rückrunde will der Coach eine erneute Negativserie verhindern. „Ich wünsche mir, dass wir konstanter werden“, so Würdemann. Zudem sei es wichtig, den älteren Jahrgang an die Herrenteams heranzuführen.

 TSV Ganderkesee

11. Platz (12 Spiele/18:42 Tore/11 Punkte): Beim TSV Ganderkesee zeichnete sich zunächst mit neun Punkten aus den ersten sechs Begegnungen eine ruhige Spielzeit im Tabellenmittelfeld ab. Allerdings gerieten die von Rene Künnemeyer trainierten Kicker fortan in eine Abwärtsspirale: Sechs Partien in Serie blieb der TSV ohne „Dreier“ und rangiert nun lediglich einen Rang über dem Strich. Immerhin beträgt der Vorsprung auf Löningen vier Punkte.

„Natürlich haben wir uns vor der Saison mehr ausgerechnet. Aber die Jungs setzen durch Ausbildung und Schule verständlicherweise andere Prioritäten. Dadurch fehlt uns die Konstanz“, erläutert Künnemeyer. „Unsere Personaldichte ist allgemein nicht sehr hoch. Drei Spieler haben eine Zweitspielberechtigung, fünf Akteure sind in der Ausbildung – dazu kommen einige Verletzte.“ Aus diesen Gründen werden für die Rückrunde zwei bis drei Spieler aus der B-Jugend hochgezogen. Außerdem könnten in der Winterpause zwei externe Zugänge dazustoßen, berichtet der Coach: „Wir müssen breiter aufgestellt sein, um eine ruhigere Rückrunde zu spielen.“

Hoffnung machen dürfte die Tatsache, dass Ganderkesee im nächsten Jahr neun Heimspiele vor der Brust hat. Bisher blieb der TSV in vier Partien vor heimischer Kulisse ungeschlagen, während in der Fremde lediglich ein Zähler gesammelt wurde. „Die vielen Heimspiele sind ein Vorteil“, weiß Künnemeyer: „Ziel ist es, ins Mittelfeld vorzurücken.“

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