Landkreis Die Regenfälle der letzten Tage machten den Spielplanern der Fußball-Kreisliga einen dicken Strich durch die Rechnung. Lediglich die Begegnungen TSV Ippener gegen Bezirksligaabsteiger FC Hude und das Spiel der Spielvereinigung Berne gegen den FC Huntlosen konnten durchgeführt werden. Die Spitzenbegegnung in Ippener entschied der FC Hude für sich.

TSV Ippener – FC Hude 3:4 (3:2). Wir haben in diesem äußerst fairen und ruhigen Spiel besonders in der ersten Halbzeit alles richtig gemacht, obwohl die Torfolge das so nicht aussagt“, meinte Hudes Trainer Lars Möhlenbrock. Für seine Mannschaft begann das Spiel optimal denn schon in der dritten Minute traf Aaron Lepthien mit einem Freistoß. Einen „berechtigten Foulelfmeter“, wie Hudes Trainer bemerkte, führte zum Ausgleich ehe Ippeners Torjäger Bassal Ibrahim sein Team in Führung schoss. Alexander Giehl glich kurz danach aus ehe eine umstrittene Freistoßentscheidung in der 45. Minute zu einem TSV-Treffer führte. Ein Befreiungsschlag eines Huder Abwehrspielers landete versehentlich beim eigenen Schlussmann. Daraufhin entschied der Unparteiische auf Freistoß, der dann zur Führung genutzt wurde. Nach dem Seitenwechsel stellte der FC-Trainer seine Mannschaft etwas tiefer, um die Räume für die schnellen Offensivkräfte enger zu machen. Das gelang eindrucksvoll und wurde mit zwei weiteren Toren und drei Punkten belohnt. Tore: 0:1 Lepthien (3.), 1:1 Hayri Sevimli (26./FE), 2:1 Bassal Ibrahim (28.), 2:2 Giehl (39.), 3:2 Bassal Ibrahim (45.), 3:3 Sandau (62.), 3:4 Liebsch (74.).

SpVg Berne – FC Huntlosen 5:0 (1:0). Stinksauer war Huntlosens Trainer Andre Höttges nach dieser Vorstellung seiner Mannschaft. „So etwas habe ich in meiner langen Laufbahn als Trainer noch nicht erlebt. Eine solche desolate Vorstellung zu bieten ist eine absolute Frechheit und Unverschämtheit. Dafür übernehme ich nicht die Verantwortung. Wenn die Spieler meinen, ein Besuch des Kramermarktes sei wichtiger als ein Spiel in Berne, muss sie sich sich nicht wundern in dieser Höhe zu verlieren“, ließ Höttges kein gutes Haar an seinem Team, welches einfach keine Einstellung gezeigt habe. Er konnte sich nicht an eine Szene erinnern in der das Tor der Platzherren in Gefahr geraten sei, so harmlos hätte seine Mannschaft agiert. Auch wenn ihm einige Stammkräfte gefehlt haben, wollte er das keinesfalls als Entschuldigung gelten lassen da auch Berne nicht den kompletten Kader zur Verfügung gehabt hätte. „Berne hat alles reingehauen was möglich war und hat noch um zwei Tore zu knapp gewonnen“, noch einmal der FC-Coach, der mit seiner Mannschaft dieses Spiel aufarbeiten wird. Tore: 1:0/2:0/3:0 Conze-Wiechmann (35., 62., 68./FE), 4:0/5:0 Wendorff (82., 88.).

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