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Unfall Bei Delmenhorst
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Landkreis Auch im vergangenen Jahr veranstaltete der Deutsche Fußball-Bund wieder die Aktion „Danke Schiri“, bei der alle Fußballkreise aufgerufen waren, Personen in den Kategorien Schiedsrichter unter 50 Jahre, über 50 Jahre und Schiedsrichterinnen zu benennen, die für besondere Verdienste im Schiedsrichterwesen geehrt werden.

Es geht dabei nicht nur um die Anzahl der geleiteten Spiele, sondern auch um Kriterien wie das Engagement in der Gruppe, Unterstützung bei der Schiedsrichterwerbung, Helfertätigkeiten für junge Schiedsrichter, Mitarbeit bei Lehrgängen und um das Teamverhalten. „Wir haben bei uns im Kreis jede Menge tolle Schiedsrichter. Das hat es für uns nicht leicht gemacht, drei Kandidaten hervorzuheben“, sagte Harald Theile, Schiedsrichterobmann im Kreis Oldenburg. Es hätten am Ende nur Nuancen den Unterschied gemacht.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hatten Harald Theile und Kreisvorsitzender Erich Meenken die drei Sieger Sascha Rustler, Mona Böhm und Rudolf Grabowski zu einem Essen eingeladen, bei dem auch die DFB-Urkunden sowie ein kleines Präsent überreicht wurden.

 Sascha Rustler: Seit 2013 ist der Mann vom VfL Stenum als Schiedsrichter bis zur Kreisliga tätig. Nach seiner Prüfung motivierte er auch seine beiden beiden Söhne, Jan-Luca (17 Jahre) und Finn-Jarno (15 Jahre), frühzeitig ihre Schiedsrichter-Anwärterprüfung zu absolvieren. Beide pfeifen seitdem ebenfalls regelmäßig selbst und fahren in höheren Klassen als Assistenten mit.

Darüber hinaus ist Rustler auch maßgeblich an der Qualifizierung von jungen Schiedsrichter-Anwärtern beteiligt, die unter seinen Fittichen auch den notwendigen Schutz vor verbalen Anfeindungen durch Zuschauer erhalten. „In dieser Funktion ist er auch ein wichtiges Bindeglied zum Schiedsrichterausschuss, denn er gibt regelmäßig fundierte Feedbacks zum Leistungsstand der jeweiligen Anwärter“, erklärte Harald Theile.

 Mona Böhm: Auch wenn die Schiedsrichterin der Sf Wüsting-Altmoorhausen erst vor gut vier Jahren ihre Anwärterprüfung absolviert hat, hat sie bereits eine enorme Persönlichkeitsentwicklung genommen. Im Herrenbereich pfeift sie Spiele bis zur 1. Kreisklasse und steht auf dem Sprung zur Kreisliga.

Im Damenbereich hat sie dieses Jahr auch den Sprung auf Verbandsebene geschafft, wo sie Spiele bis zur Frauen-Oberliga leitet. „Der Spagat zwischen Schichtdienstleistung auch über die Wochenenden, aktivem Fußballspielen und regelmäßigem Einsatz als Schiedsrichterin ist oft nicht einfach, wird von ihr aber souverän beherrscht“, freute sich Harald Theile über ihr Engagement.

 Rudolf Grabowski: 1986 bestand der Unparteiische von Borussia Delmenhorst seine Schiedsrichterprüfung und ist seitdem ununterbrochen aktiv. Auch heute noch pfeift er regelmäßig Spiele bis zur 3. Kreisklasse im Herrenbereich. „Er zeichnet sich durch beständige Einsatzbereitschaft aus, ist jedes Wochenende im Einsatz und kommt durchschnittlich auf 35 Spiele pro Jahr“, berichtete Harald Theile.

Mit der Aktion soll dem Amt des Fußballschiedsrichters Anerkennung verschafft werden und den einen oder anderen animieren, an einem Anwärterlehrgang teilzunehmen. Die Sieger auf Kreisebene werden in den drei Kategorien an den Bezirk gemeldet.

Dieser wird wiederum aus den Vorschlägen der Kreise in jeder Kategorie einen „Bezirkssieger“ benennen und diese Namen dann an den Niedersächsischen Fußball-Verband melden. Auf einer Ehrungsveranstaltung werden dann die vom Verbandsschiedsrichterausschuss ermittelten drei „Verbandssieger“ in feierlichem Rahmen geehrt.

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