Landkreis Recht unterschiedlich gestaltet sich derzeit die Trainingssituation bei den deutschen Faustball-Bundesligisten. Manche können in voller Mannschaftsstärke trainieren, andere maximal in Zweiergruppen. „Bei den meisten Vereinen überwiegt aber die Vorfreude, dass bald die Saison losgeht. Sie wollen spielen“, hat Ulrich Meiners, Präsident der Deutschen Faustball-Liga ausgemacht. Unsere Redaktionen hat sich bei einigen Clubs umgehört:

Laura Kauk (TV Jahn Schneverdingen): „Die Kaderspielerinnen dürfen schon seit Januar mit fester Partnerin trainieren. Jetzt durften wir auch wieder mit dem Team zusammen spielen. Wir wissen, dass wir damit im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften großes Glück hatten, auch weil bei uns die Absprache mit der Stadt so gut funktioniert hat. Man hat aber schon gemerkt, dass es einige Zeit dauert, bis auf dem Platz innerhalb des Teams die Abstimmungen und Absprachen wieder stimmen. Jetzt wollen wir versuchen, dass wir wieder ein wenig Normalität einkehren lassen können und freuen uns, dass es bald losgehen kann.“

Maximilian Lutz (TV SW-Oberndorf): „Auch jetzt liegt der Inzidenzwert in Schweinfurt noch über 200. Es dürfen seit drei Wochen gerade einmal unsere drei Nationalspieler trainieren – und das maximal zu zweit und auch nur wegen der anstehenden Lehrgänge. Der Rest der Mannschaft hat seit Anfang November nicht trainieren können. Deshalb kam die Aussage der DFBL, dass Mitte Juni die Saison starten soll, für uns sehr überraschend. Momentan können wir uns das aufgrund der aktuellen Situation, an der sich auch in den nächsten Tagen voraussichtlich nichts ändern wird, nur sehr schwer vorstellen.“

Jonas Schröter (TSV Pfungstadt): „Bisher haben wir nur in Zweiergruppen trainiert. Seit dem Wochenende dürfen wir endlich als gesamtes Team trainieren. Wir freuen uns natürlich riesig, dass es los geht. Die Stimmung ist gut, zumal wir mit Dennis Gruber Verstärkung im Angriff bekommen und dort noch stärker auftreten können.“

Sonja Pfrommer (TSV Dennach): „Wir dürfen seit kurz vor Ostern trainieren – anfangs nur in Zweier-Teams, die nicht gewechselt wurden, und mit viel Abstand auf dem Platz. Vor dem Training gab es immer einen Schnelltest. Seit zwei Wochen dürfen wir mit eben diesem Test normal trainieren. Wir freuen uns über jedes Training, das wir gemeinsam absolvieren dürfen.“

Ole Schachtsiek (TSV Hagen 1860): „Wir trainieren seit fünf Wochen unter strengen Auflagen, da in Hagen die Inzidenz immer noch bei etwa 200 ist. Wir sind neben den Profis vom Basketball und Handball die einzige Sportmannschaft, die aktuell trainieren darf. Wir spielen immer zu zweit, und zwischen allen Pärchen müssen mindestens fünf Meter Abstand eingehalten werden. Trotzdem freuen wir uns alle sehr, dass es im Juni losgehen soll.“

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.