Landkreis Alle fünf Faustballteams aus dem Landkreis sind an diesem Wochenende in der 1. Bundesliga der Männer und Frauen im Einsatz. Das Derby der Frauen zwischen dem Ahlhorner SV und dem SV Moslesfehn findet in Oldendorf statt.

1. Bundesliga Frauen: TSV Hagenah - SV Moslesfehn, SV Moslesfehn - Ahlhorner SV, TSV Hagenah - Ahlhorner SV (Sonntag, 11 Uhr). Das dritte Derby innerhalb von drei Wochen steht in Oldendorf auf dem Programm. Der SV Moslesfehn kassierte am vergangenen Wochenende die erste Niederlage, Ahlhorn verlor bereits zwei Begegnungen an den ersten beiden Spieltagen. Höchste Zeit also, dass der amtierende Deutsche Hallenmeister wieder in die Spur findet. „Wir haben uns bei den Niederlagen selber ein Bein gestellt“, ärgerte sich ASV-Trainerin Edda Meiners.

So habe sich ihr Team noch nicht richtig auf die Halle eingestellt. „Wir haben noch viel mit der Brechstange versucht, anstatt clever zu spielen“, erklärte sie. Leichter wird es für die Blau-Weißen aber auch am Sonntag nicht. „Es ist einfach ein sehr ausgeglichenes Niveau in dieser Saison. Da kann jeder jeden schlagen“, sagte Meiners. Die Gegner vom Sonntag waren die einzigen, die den ASV in der vergangenen Feldsaison schlugen. Auf Moslesfehner Seite warnt Till Oldenbostel vor dem Derby mit dem Meiners-Team. „Sie werden nach den beiden Niederlagen sehr stark auftreten, glaubt er. Gegen Hagenah sei es wichtig, konzentriert zu spielen. „Wenn man nicht aufpasst, kann ein Satz ganz schnell verloren sein“, so Oldenbostel.

TV Brettorf - TSV Bardowick, TV Brettorf - TV Jahn Schneverdingen (Sonntag, 11 Uhr). Bisher ist es ein Saisonstart ganz nach dem Geschmack von TVB-Trainerin Rieke Buck. 6:2 Punkte und Tabellenplatz drei – in der Feldsaison wartete Brettorf zu diesem Zeitpunkt noch auf den ersten Punktgewinn.

Nicht verwunderlich also, dass Brettorf nach den beiden Derbysiegen gegen Ahlhorn und Moslesfehn aktuell im Konzert um die Spitzenplätze mitspielt. Richtungsweisend könnte es beim ersten Heimspieltag werden. Der TV Jahn Schneverdingen reist als einziges Bundesligateam ohne eine Niederlage an, und der TSV Bardowick möchte seine derzeitige Tabellenführung gerne verteidigen.

„Bei uns müssen alle Spielerinnen wieder ihre Leistung abrufen“, weiß Buck. Das klappte in Moslesfehn hervorragend, als Brettorfs Angreiferin Laura Marofke immer wieder perfekt in Szene gesetzt wurde und mit ihrem starken Leinenspiel glänzte.

1. Bundesliga Männer: TV Brettorf - Leichlinger TV (Sonntag, 15 Uhr). Direkt im Anschluss greifen die TVB-Männer in eigener Halle an. Nach den beiden Siegen am vergangenen Wochenende haben die Männer von Spielertrainer Tim Lemke die Tabellenspitze erobert. Und die würde Lemke am liebsten bis zum Saisonende nicht mehr hergeben.

Gegen Leichlingen traten die Schwarz-Weißen erst am vergangenen Samstag an, beim 5:1-Erfolg stemmte sich der LTV aber lange gegen die drohende Niederlage. Nun also direkt das Rückspiel gegen ein Team, das für Lemke den Auftakt seiner Bundesligakarriere bedeutete. Am 7. November 2004 gab er unter Trainer Ralf Kreye sein Debüt beim 3:0-Sieg. Gegen einen ähnlich deutlichen Erfolg hätte Lemke auch am Sonntag nichts einzuwenden. „Jeder Satz kann am Ende der Saison wichtig sein“, glaubt er.

Ahlhorner SV - TSV Hagen 1860 (Samstag, 16 Uhr). Wie der TVB sind auch die Männer des Ahlhorner SV in der diesjährigen Hallenspielzeit noch ungeschlagen. Zwei deutliche 5:1-Siege für die Mannschaft von Trainer Karsten Bilger sprechen dabei eine deutliche Sprache. Trotz des Ausfalls von Abwehrchef Mats Albrecht präsentierte sich Ahlhorn bislang sehr kompakt.

Gegner Hagen hat derzeit mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Andre Hahn fällt nach seiner Operation weiterhin aus, Allrounder Ole Schachtsiek konnte mit Knieproblemen in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren. Auch hinter Stefan Bösch und Doppelweltmeist Olaf Machelett stehen noch Fragezeichen. Somit wird Nachwuchstalent Florian Kutscher für die „Sechziger“ in Ahlhorn auflaufen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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