Wildeshausen Viel Aufregung, viel Lampenfieber am Sonnabend in der Musikschule Wildeshausen. Beim Wertungsprogramm im 52. Regionalwettbewerb Jugend musiziert Oldenburger Land-Süd hatten sich 94 Nachwuchsmusiker hatten in ihren Altersklassen zum Vorspielen angemeldet.

Im Vergleich zum letzten Regionalwettbewerb war die Teilnehmerzahl leicht rückläufig. 2012 traten noch 106 Nachwuchsmusiker vor die Bewertungskommissionen.

„Aus unserem Einzugsgebiet sind die Teilnehmerzahlen um einen Schüler auf 16 gestiegen“, erklärte Musikschulleiter Raffael Jung. Vier von ihnen waren Malte Spielberger aus Großenkneten, Henrik Samson, Ben Hagedorn und Tim Alder (alle Wildeshausen) in der Altersgruppe II, Schlagzeug-Ensemble. Gemeinsam stellten sie die Stücke „Brasil Meets Cuba“ von Friedemann Sert (1964), „Soccer peace cup“ von Stefan Schmid (1954) und „Handgemacht“ von Nils Gerhardt (1970) vor.

Sie zeigten sich sichtlich nervös, denn ihr Schlagzeuglehrer Gerhard Suhlrie war noch nicht da. Bei der Fahrt von Bremen nach Wildeshausen schaffte er die Ankunft erst kurz vor dem Vorspielen. Das Schneetreiben machte den Autofahrern zu schaffen. Am Ende kam für das Quartett ein zweiter Preis mit 19 Punkten heraus.

Etwas besser lief es bei David Sperling, Lea Olberding, Elisa Nordlohne und Laura Deters, allesamt aus Lohne. Sie kamen auf den ersten Platz mit 23 Punkten.

Auch Maren Jensen aus Kirchseelte und Miriam Heinzl aus Colnrade konnten in der Altersgruppe V, Duo Klavier und ein Streichinstrument, überzeugen. Im Saal der Musikschule spielten sie Werke von Franz Schubert und Járdány Pál. Für ihr Vorspiel gab es 21 Punkte. Das reichte für einen ersten Preis, an der Qualifikation für die nächste Runde scheiterten sie jedoch knapp.

Immerhin vier Nachwuchsmusiker aus dem Landkreis Oldenburg holten nicht nur einen ersten Preis, sondern sicherten sich auch die Teilnahme an der nächsten Runde.

Es sind: Jule Sofie Osmers aus Ganderkesee (Blockflöte), Elmira Heidenreich aus Wildeshausen (Blockflöte), Freya Wessolowski und Jasper Biermann aus Ganderkesee/Stenum (Duo Klavier und Streichinstrument).

Daten und Fakten

Die Teilnehmer kamen aus den Kreisen Cloppenburg, Oldenburg und Vechta sowie der Stadt Delmenhorst. Insgesamt waren es 48 Solisten, 39 Ensemblespieler und sieben Klavierbegleitungen.

Erste Preise gab es für folgende Teilnehmer aus dem Landkreis Oldenburg: Joyce Huntemann (Dötlingen), Jule Sofie Osmers (Ganderkesee), Elmira Heidenreich (Wildeshausen), Anton Bovensmann (Wildeshausen), Jannis Baramsky (Ganderkesee), Quinn Kowars (Sandkrug), Freya Wessolowski (Ganderkesee), Jasper Biermann (Stenum), Maren Jensen (Kirchseelte), Miriam Heinzl (Colnrade).

Am Sonntag, 8. Februar, 16 Uhr, wird zum Abschluss auf Regionalebene das Preisträgerkonzert in der Musikschule Wildeshausen stattfinden.

Dabei sein werden Elmira Heidenreich aus Wildeshausen (Blockflöte, Altersgruppe III), die Delmenhorsterin Marisa-Chiara Grimm (Querflöte, Altersgruppe IV), ebenfalls aus Delmenhorst Cornelius Miekrens (Horn, Altersgruppe VI) sowie Freya Wessolowski und Jasper Biermann aus Ganderkesee (Duo Klavier und ein Streichinstrument, Altersgruppe II). Alle Ergebnisse unter:

    www.jugend-musiziert.org/regionalwettbewerbe/oldenbrger-land-sued.html

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.