Dötlingen /Delmenhorst Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, heißt es in einer alten Fußballweisheit. Darauf hofft nun auch der TV Dötlingen, wenn er an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr im Endspiel des Kreispokals auf dem Sportplatz Seestraße in Delmenhorst auf den SV Atlas Delmenhorst trifft.

Rein von der Papierform her gehen die Delmenhorster, Vizemeister in der Kreisliga, als Favorit ins Rennen. Atlas-Trainer Jürgen Hahn warnt jedoch vor Überheblichkeit: „In einem Endspiel stehen die Chancen immer 50 zu 50. Dötlingen hat in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel verloren, ist Meister in der Kreisklasse geworden und geht motiviert in die Partie.“ Dötlingens Coach Georg Zimmermann spielt die Favoritenrolle seinem Gegenüber zu: „Atlas hat Spieler mit Bezirks- und Landesligaerfahrung in seinen Reihen. Da sind die Rollen schnell verteilt.“ Dennoch wolle die Zimmermann-Elf die Delmenhorster ärgern und die Partie möglichst lange offen halten.

„Gegen Atlas laufen wir nicht ins offene Messer. Wenn wir lange die Null halten, spielt uns das in die Karten“, gibt Zimmermann seinen Schlachtplan aus. Das Saisonziel – den Aufstieg in die Kreisliga – hat sein Team souverän erfüllt. Nun kommt mit dem Pokalendspiel die „Zugabe“.

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Hahn und seine Mannen freuen sich auf die besondere Atmosphäre: „Wir wollen uns davon aber nicht verrückt machen lassen, sondern das ganze Spiel genießen.“ Für Zimmermann könnten die Zuschauer ein großer Faktor werden, schließlich würden seine Spieler nicht oft vor rund 500 Fans spielen.

Mit Blick auf den Kader kann der TVD-Trainer aber fast auf seine gesamten Optionen zurückgreifen. Lediglich Jole Bredehöft fehlt dem Kreisklassen-Meister aufgrund der Roten Karte, die er sich in der Partie am vergangenen Wochenende gegen Littel abholte. Deutlich mehr rotieren müssen die Delmenhorster. Ebenfalls rot gesperrt fehlt Gerry Klenke. Verletzungsbedingt fallen Stefan Kulikow und Mark Pawletta aus. „Das sind natürlich drei wichtige Stützen in der Mannschaft, die uns fehlen“, ärgert sich Hahn. Ansonsten dürften seine Spieler aber ausgeruht in die Partie gehen, denn am Wochenende blieb der Kreisliga-Zweite spielfrei. „Hoffentlich nicht auf Kosten unseres Spielrhythmus“, gibt Trainer Hahn zu bedenken.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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