Kirchhatten Das Runde muss ins Eckige, hieß es am Sonntag wieder im Schützenhof Kirchhatten. Um Fußball allerdings ging es dabei nicht: Zum zweiten Mal hatte der Kultur- und Tourismusverein Hatten zur Ortsmeisterschaft im Jakkolo aufgerufen. Fast 40 Spielerinnen und Spieler traten gegeneinander an und versuchten, ihre Holzscheiben auf dem Brett möglichst optimal zu platzieren.

Zehn Mannschaften hatten sich gefunden: Neben den Ortsgruppen Dingstede, Sandkrug 1, Sandhatten, Hatterwüsting, Tweelbäke, Kirchhatten 1 und 2 sowie Munderloh traten auch die Gemeinde Hatten und der Rat an. „Die Idee hinter der Ortsmeisterschaft ist es, Ansprechpartner in der Gemeinde kennenzulernen, Netzwerke zu knüpfen und in lockerer Runde ins Gespräch zu kommen“, sagt Katja Radvan. Sie hatte die Meisterschaft im vergangenen Jahr ins Leben gerufen.

Auch Bürgermeister Christian Pundt, sein Stellvertreter Manfred Huck, SPD-Landtagsabgeordneter Axel Brammer und Altbürgermeister Helmut Hinrichs ließen es sich nicht nehmen, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Zu ernst allerdings nahm den Wettkampf keiner der Teilnehmer. „Wir möchten hier einen schönen Nachmittag erleben – vielleicht mit ein ganz klein bisschen Ehrgeiz“, fasste Ratsmitglied Stefan Lustig augenzwinkernd in Worte, was wohl für die meisten hier der Beweggrund für die Teilnahme war. „Es geht um den Spaß – und Jakkolo macht tatsächlich viel Spaß“, sagte er.

Nicht wenige der Mitspieler standen an diesem Sonntag zum ersten Mal am Jakkolo-Brett. „Genau das ist das Schöne am Jakkolo“, erklärte Turnierleiter und Jakkolo-Fachmann Horst Köster. „Auch ohne Vorkenntnisse kann man spielen – und zwar in jedem Alter.“

Erstmals in diesem Jahr war auch der Schützenverein in die Veranstaltung involviert: In den Jakkolo-Spielpausen konnten die Teilnehmer auf die Schießanlage kommen und am Luftgewehr oder an der Lichtpunktanlage ihr Können ausprobieren – ein Angebot, das nicht nur für die Jakkolo-Spieler selbst, sondern auch für große und kleine Zuschauer galt. „Wir überlegen, das Schießen eventuell langfristig mit in die Wertung zu nehmen. Aber das ist auch davon abhängig, wie das Angebot heute angenommen wird“, erklärte Schützenvereinsvorsitzender Udo Hilmer. Extra für diesen Termin hatten die Schützen ihre Anlage trotz der derzeitigen Umbauphase fit gemacht für die Gäste.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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