Ganderkesee Für einen Moment kam dann doch so etwas wie Freude auf. Als Mareike Zetzmann im Heimspiel gegen den TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf nach 25 Minuten aufs Feld lief, brandete Applaus auf. Die Rückraumspielerin der HSG Hude/Falkenburg ist seit Monaten mit einem Kreuzbandriss zum Zuschauen verdammt. Bei zwei Siebenmetern schnupperte die Huderin wieder Handballluft – und warf sogar ein Tor. Verhindern konnte Zetzmann die 16:31-Niederlage der HSG im Drittligaspiel am Sonnabend jedoch nicht.

In seinem ersten Spiel als neuer HSG-Trainer bekam Dean Schmidt neben dem Zetzmann-Comeback nicht allzu viele erfreuliche Szenen zu sehen. Das war im Hinspiel noch anders – dieses gewann Hude vor vier Wochen mit 26:24. Nun wendete sich das Blatt, denn Hollenstedt war auf Revanche aus. In der Sporthalle am Steinacker in Ganderkesee übernahmen die Gäste aus dem Landkreis Harburg nach zehn Minuten das Kommando. Zuvor hatte die HSG das 1:0 und 2:1 jeweils durch Kea Drewes vorgelegt. Das waren zugleich die einzigen beiden Führungen des Tabellenletzten.

„Wir waren überhaupt nicht präsent – weder geistig noch körperlich“, monierte Schmidt die Leistung seines Teams. Ganz anders Hollenstedt: Nach dem 3:2 (9.) erspielte sich der Gegner ein 10:7 und 15:9 zur Pause. Zwischenzeitlich schaffte Hude/Falkenburg nur noch den 4:4-Gleichstand durch einen Treffer von Jessica Galle (13.).

Nachdem Galle in der ersten Hälfte zwei Mal vom Siebenmeterpunkt gescheitert war, schnappte sich schließlich Zetzmann kurz vor der Pause den Ball und verwandelte zum 8:11. Ihr zweiter Versuch im zweiten Durchgang landete nicht im Netz, dennoch war es ein erfolgreiches – wenn auch sehr kurzes – Saisondebüt für die Rückraumspielerin. „Sie wird behutsam aufgebaut und beginnt langsam mit dem Training“, so Schmidt.

Der neue Huder Übungsleiter konnte indes mit dem Auftritt seiner Schützlinge in der zweiten Hälfte nicht zufrieden sein. Hollenstedt tat etwas für das eigene Selbstbewusstsein und baute zudem das Torverhältnis aus. Die HSG wehrte sich nur noch sporadisch und verlor das Kellerduell gegen den Vorletzten mit einer Differenz von 15 Toren. „Das war schlecht, es waren in der Summe einfach viel zu viele technische Fehler“, erklärte Schmidt.

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